On Air im Spiegelzelt

 On Air (Marta Helmin, Jennifer Kothe, André Bachmann, Stefan Flügel, Kristofer Benn, Patrick Oliver; v. l.) bot im Spiegelzelt vor dem Apollo ein kraftvolles Repertoire mit Gänsehaut-Garantie. Foto: dko
  • On Air (Marta Helmin, Jennifer Kothe, André Bachmann, Stefan Flügel, Kristofer Benn, Patrick Oliver; v. l.) bot im Spiegelzelt vor dem Apollo ein kraftvolles Repertoire mit Gänsehaut-Garantie. Foto: dko
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dko - Mit einer Eigeninterpretation der ruhigen Ballade „New World“ von Björk stellte sich die A-Cappella-Gruppe On Air am Freitagabend im Spiegelzelt vor dem Apollo-Theater in Siegen vor. „I’m Softly Walking On Air …“ – das passte nicht nur namenstechnisch gut, sondern vermittelte auch den Zuschauern ein solches Gefühl und leitete den gefühlvollen Abend der Gruppe um Jennifer Kothe, Marta Helmin, André Bachmann, Stefan Flügel, Patrick Oliver und Kristofer Benn ein. Das Berliner Sextett hatte ganz viel gute Laune mitgebracht und fühlte sich, wie die Sänger selbst beteuerten, beim Siegener Sommerfestival sehr wohl.

Gewinnen, oder auch eben Siegen, ist nämlich eine Spezialität der Gruppe On Air, denn sie hat seit der Gründung im Jahr 2012 schon viele Preise abgeräumt, zum Beispiel den 1. Preis beim bedeutenden europäischen Vokal-Festival in Graz oder 2014 die „Freiburger Leiter“ – eine Auszeichnung für den besten Musik-Act auf der wichtigsten Kulturbörse Deutschlands. Siegen war also die perfekte Stadt für die Sieger. Dass sie diese Auszeichnungen auch verdient hatten, stellten sie an diesem Abend unter Beweis. Die A-Cappella-Formation begeisterte das Publikum durch wohlüberlegte, ausdrucksstarke Choreografien, gepaart mit äußerst kreativen und gefühlvollen Arrangements, wie der mit Swing verfeinerten Version von Alanis Morissettes „Ironic“ oder „Beautiful Day“ von U2, das erneut Gänsehautfeeling bot.

Zum Repertoire gehörten moderne Lieder wie „Get Lucky“ von Daft Punk, „Locked Out Of Heaven“ von Bruno Mars, „Not Today“ von Blake Lewis oder „It’s Not Fair“ von Lilly Allen, denen stets eine eigenen Note hinzugefügt wurde, Hard-Rock-Klassiker wie „Killing In The Name Of“ von Rage Against The Machine oder die Ballade „Nothing Else Matters“ von Metallica, in der Gefühl und Dramatik nicht fehlten. Auch seelenvolle Volkslieder wie „Wenn ich ein Vöglein wär“ gehörten zum Programm. Natürlich durfte dem Publikum eine kleine Kostprobe der Beatbox-Künste von Patrick Oliver nicht vorenthalten werden. Die Gruppe verabschiedete sich nach begeisternden zwei Stunden und erntete dafür von den Besuchern des gut gefüllten Spiegelzelts Standing Ovations und Jubelrufe.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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