Gastronomie hängt in der Luft
Ostermenü in der Warteschleife

Ein Bild, an das man sich leider schon gewöhnt hat: Leere Stühle in den Außenbereichen der Gastronomiebetriebe wird es auch an Ostern geben. Fraglich ist aber noch, ob es zumindest die Mitnahme-Angebote geben wird.
  • Ein Bild, an das man sich leider schon gewöhnt hat: Leere Stühle in den Außenbereichen der Gastronomiebetriebe wird es auch an Ostern geben. Fraglich ist aber noch, ob es zumindest die Mitnahme-Angebote geben wird.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

sabe Siegen/Bad Berleburg/Olpe. Die neuesten Corona-Beschlüsse lassen bei der heimischen Gastronomie Fragezeichen zurück. Unklar ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nämlich, ob der To-Go-Betrieb im verschärften Lockdown über Ostern aufrechterhalten werden darf oder nicht. Der Grund: Eine klare Regelung, die Gastronomie betreffend, sucht man in dem neuesten Maßnahmenpaket vergeblich.

Auch Lars Martin, stellv. Hauptgeschäftsführer beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Westfalen, hat momentan selbst noch ein großes Fragezeichen auf der Stirn. „Wir haben beim Ministerium nachgefragt, aber bisher noch keine Antwort.“ Ohne die nötigen rechtsverbindlichen Informationen kann er demnach nur vermuten, wie es um das To-Go-Geschäft um Ostern steht. „Ich denke, es wird so weiterlaufen wie bisher.“ Eine Schließung des To-Go-Betriebs habe man bis dato auch unter den bisher härtesten Maßnahmen nicht gehabt. Und so, denkt er, werde es sich auch diesmal verhalten. „Alles andere wäre der Obergau“, sagt Martin, auch mit Blick auf die „Daseinsfürsorge“ von Lieferservice-Diensten wie „Essen auf Rädern“.

Unsicherheit hat unangenehmen Beigeschmack hinterlassen

Bei den heimischen Gastronomen hat die Unsicherheit derweil schon einen unangenehmen Beigeschmack hinterlassen. „Können wir jetzt Donnerstag öffnen oder erst Freitag, oder Samstag, oder Sonntag?“, fragt sich wohl nicht nur „La Cucina-Chef“ Christian Hesse. Man sei verunsichert, bespreche sich in der Gastronomie-Szene untereinander, was denn nun gelte – aber: „Keiner weiß genaues.“ Er für seinen Teil halte jetzt erstmal mit der Werbung für sein Oster-Special, Pizza mit Spargel, hinterm Berg.

Auch Jannik Rosenkranz vom Hotel Pfeffermühle schwimmt im Vakuum. So richtig im Bilde sei man noch nicht und warte noch auf eine aktuelle Information seitens der Dehoga. Dass die bereits getätigten Ostereinkäufe aufgrund einer möglichen Schließung in der Tonne und nicht auf den Tellern landen könnten, die Gefahr sieht Rosenkranz allerdings erstmal relativ gering. „Alles andere wäre noch mehr Schwachsinn als ohnehin schon.“ Es gehe ja schließlich auch um den Versorgungsaspekt.

Autor:

Sarah Benscheidt (Redakteurin) aus Siegen

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