Brand in Mehrfamilienhaus am Fischbacherberg in Siegen
Personen mussten evakuiert werden

Dramatische Szenen am Fischbacherberg: Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus wurde Großalarm ausgelöst.
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kay Siegen. Dramatische Szenen spielten sich am Samstagabend am Fischbacherberg ab. Der Grund hierfür war ein Feuerwehreinsatz, ausgelöst durch einen Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Kolberger Straße. Gegen 21 Uhr gingen bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe ein, die einen Brand im sechsten Stock des 24 Wohnungen umfassenden Mehrfamilienhauses meldeten. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte quollen dicke Rauchschwaden aus dem Treppenhaus. Für die Bewohner war ein gefahrloser Weg ins Freie nicht mehr möglich. Diejenigen, die dennoch die Flucht nach draußen gewagt hatten, erlitten zum Teil Rauchgasvergiftungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Großalarm wurde ausgelöst

Auf Grund der Vielzahl an betroffenen Personen und der hohen Anzahl der sich noch in dem Gebäude befindlichen Menschen forderte Brandamtmann Meik Breitenbach weitere Einsatzkräfte an, es wurde Großalarm ausgelöst. Eine Drehleiter wurde in Stellung gebracht, um die Personen in den oberen Stockwerken zu retten. Zeitgleich ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz gegen das Feuer vor. Der Brandort war im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses gelegen, entgegen der Erstmeldung über einen Zimmerbrand im sechsten Stock. Das Feuer selbst war schnell gelöscht, jedoch war immer noch das gesamte Treppenhaus stark verraucht. Die Evakuierung wurde dementsprechend fortgesetzt.

Elf Personen per Drehleiter gerettet

Insgesamt wurden elf Personen, darunter einige Kinder, per Drehleiter aus den oberen Stockwerken ins Freie gebracht. Weitere 15 Personen wurden, ausgerüstet mit Brandschutzhauben, von den Rettern durch das mittlerweile weniger verqualmte Treppenhaus nach Draußen gebracht. Im Bereich eines Parkdecks wurde eine Personensammelstelle eingerichtet, an der die betroffenen Bewohner des Hauses von mehreren Ärzten untersucht wurden. Auch der Rettungsbus der Feuerwehr wurde an die Einsatzstelle beordert, in diesem konnten sich die Hausbewohner von dem ersten Schreck erholen und zur Ruhe kommen. Alles in allem mussten fünf Personen zwecks weiterer Maßnahmen in Siegener Krankenhäuser eingeliefert werden. Noch in der Nacht kümmerten sich Mitarbeiter um Ersatzwohnungen für Hausbewohner, da einige Wohnungen durch die bei dem Brand entstandenen giftigen Ruße nicht mehr bewohnbar waren.

Mit Spraydose Stapel Zeitungen in Brand gesetzt

Um die genaue Ursache für die Entstehung des Brandes zu klären wurde der Brandort von der Polizei beschlagnahmt. Nach der SZ vorliegenden Informationen sollen spielende Kinder mit einer Spraydose einen im Treppenhaus liegenden Stapel Zeitungen in Brand gesetzt haben, wodurch der Brand ausgelöst wurde.

Autor:

Kay-Helge Hercher (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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