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Europaabgeordneter
Peter Liese hofft auf Corona-Impfstoff zu Beginn von 2021

Peter Liese (CDU) macht den Menschen Mut: Zu Beginn des kommenden Jahres könne ein Impfstoff gegen das Coronavirus vorliegen.
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  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

juka Siegen. Der heimische Europaabgeordnete Peter Liese (CDU) hofft, dass noch in diesem Jahr ein oder mehrere Impfstoffe zugelassen werden und bereits in den ersten Monaten von 2021 genügend Impfstoff zur Verfügung steht, um Millionen Menschen zu impfen. „Das ist kein Versprechen oder eine Garantie, aber eine realistische Chance und eine Einschätzung nach vielen Gesprächen“, erklärte Liese am Mittwochmittag. Man habe das Zulassungsverfahren in der EU maximal beschleunigt, ohne aber Abstriche bei der Sicherheit zu machen, betont Liese. Mit der Produktion habe man bereits begonnen, sodass im Falle einer Zulassung nicht monatelang gewartet werden müsse, bis die ersten Menschen geimpft werden können.

juka Siegen. Der heimische Europaabgeordnete Peter Liese (CDU) hofft, dass noch in diesem Jahr ein oder mehrere Impfstoffe zugelassen werden und bereits in den ersten Monaten von 2021 genügend Impfstoff zur Verfügung steht, um Millionen Menschen zu impfen. „Das ist kein Versprechen oder eine Garantie, aber eine realistische Chance und eine Einschätzung nach vielen Gesprächen“, erklärte Liese am Mittwochmittag. Man habe das Zulassungsverfahren in der EU maximal beschleunigt, ohne aber Abstriche bei der Sicherheit zu machen, betont Liese. Mit der Produktion habe man bereits begonnen, sodass im Falle einer Zulassung nicht monatelang gewartet werden müsse, bis die ersten Menschen geimpft werden können. „Man muss dann natürlich schauen und am Anfang Risikopatienten und Mitarbeiter im Gesundheitswesen impfen“, erläuterte der 55-Jährige.

Peter Liese (CDU) befürchtet harten Herbst und Winter

„Ich kann wirklich Mut machen, dass wir im kommenden Frühjahr das Schlimmste überstanden haben.“ Allerdings befürchtet der Arzt, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) ist, noch einen sehr harten Herbst und Winter.
Auch die aktuelle Infektionslage bereitet dem Politiker große Sorgen. „Dass es jetzt schon mit solch steigenden Zahlen losgeht, hat mich schockiert. Das macht keine Hoffnung für die kommenden Monate. Wenn wir jetzt nicht klug handeln, werden wir auch in Deutschland massive Probleme haben“, mahnt Liese und wirft einen warnenden Blick auf Spanien. „Dort ist das Virus bereits außer Kontrolle und es sterben sehr viel mehr Menschen als noch im Juni oder Juli“. Der Abgeordnete fordert daher gezieltere Maßnahmen. Geschäfte oder Schulen komplett zu schließen hält der CDU-Mann allerdings für die falsche Vorgehensweise.

Peter Liese plädiert für Maskenpflicht in Schulen

Stattdessen würde sich Liese wünschen, dass die Maskenpflicht in Schulen wieder eingeführt wird.
Als drängendstes Problem hat der 55-Jährige jedoch größere Feiern im privaten Rahmen ausgemacht. „Wir müssen schnell zu besseren Regelungen bei Veranstaltungen, insbesondere bei Feiern in geschlossenen Räumen, kommen. Ich halte es für falsch, dass in NRW 150 Menschen, zum Beispiel bei einer Geburtstagsfeier, zusammenkommen können. Und das ohne Abstand oder Maske.“ Wenn man weitgreifende Maßnahmen wie Schulschließungen vermeiden wolle, müsse man dort ansetzen, wo sich das Virus stark verbreiten würde. Zumal die Verbreitung des Virus in geschlossenen Räumen
18 Mal stärker geschehe als draußen.
Eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen würde laut Liese allerdings kaum eine positive Verbesserung herbeiführen und dürfte nur im äußersten Notfall, beispielsweise bei großen Menschenansammlungen, in Betracht gezogen werden.

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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