Pfarrer Stenz hört auf

 Pfarrer Gerhard Stenz bei der Fronleichnamsprozession 2011 in Alsdorf. Der Seelsorger verlässt aus gesundheitlichen Gründen die Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal Ende Juli. Archivfoto: rai
  • Pfarrer Gerhard Stenz bei der Fronleichnamsprozession 2011 in Alsdorf. Der Seelsorger verlässt aus gesundheitlichen Gründen die Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal Ende Juli. Archivfoto: rai
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dach - Seit 20 Jahren ist er der Hirte von St. Peter und Paul Alsdorf, seit 2007 kümmert er sich ebenso um die Schäfchen von St. Aloisius Herdorf. Doch Ende Juli ist Schluss für Gerhard Stenz. Dann legt der Pastor der Pfarreiengemeinschaft Heller- und Daadetal sein Amt dort nieder.

Der Grund ist so simpel wie nachvollziehbar: Gerhard Stenz benötigt Zeit, um sich um seine Gesundheit zu kümmern. Bischof Stephan Ackermann habe ihn gebeten, auf die Pfarreiengemeinschaft zu verzichten und sich zunächst voll auf seine Genesung zu konzentrieren, sagte Stenz  im Telefonat mit der Siegener Zeitung. Wie lange seine Auszeit dauern werde, stehe indes noch nicht fest.

Aber auch danach wird man Gerhard Stenz im Heller- und Daadetal nur noch als Gast sehen. Aufgrund seiner Verzichtserklärung wird er im Anschluss einen neuen Wirkungskreis zugewiesen bekommen. Die rund 8000 Katholiken der Pfarreiengemeinschaft werden also künftig ohne den 53-Jährigen auskommen müssen.

1995 hatte er zunächst die Nachfolge von Thomas Gerber in Alsdorf angetreten. 2007 übernahm Stenz zudem die Herdorfer Pfarrei St. Aloisius von Heinz Christ. Es folgte die Schaffung der Pfarreiengemeinschaft mit ihren vier Gotteshäusern vor vier Jahren. „Es war eine schöne Zeit, eine gute Zeit – und eine spannende Zeit mit vielen Umbrüchen“, blickt der Geistliche zurück. Schlussendlich ist er viel länger auf der Trierischen Insel geblieben, als er es seinerzeit selbst vermutet hatte. „Es hat mir sehr gut gefallen“, lautet die Bilanz von Gerhard Stenz.

Vom Bistum Trier war gestern nicht zu erfahren, ob, wie und wann die dann vakante Stelle besetzt werden wird. Pfarrer Stenz selbst geht aber davon aus, dass es für ihn einen Nachfolger geben wird. Aber die Personaldecke im Bistum Trier sei dünn. „Mit ein bis zwei Jahren Vakanz ist zu rechnen“, so der Pfarrer.

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