Pflegeheim: Tod durch Verbrühung

 Ein tragischer Vorfall hat sich bereits vor einem Jahr im Senioren- und Pflegezentrum Freier Grund ereignet: Nach einem Bad kam ein Schwerstbehinderter zu Tode, die Justiz muss nun die genauen Umstände klären. Foto: Tim Lehmann
  • Ein tragischer Vorfall hat sich bereits vor einem Jahr im Senioren- und Pflegezentrum Freier Grund ereignet: Nach einem Bad kam ein Schwerstbehinderter zu Tode, die Justiz muss nun die genauen Umstände klären. Foto: Tim Lehmann
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ch - War es ein Unfall? Handelt es sich um fahrlässige Tötung? Mit diesen Fragen muss sich bald das Siegener Amtsgericht auseinandersetzen: Nach einem Todesfall im Senioren- und Pflegezentrum Freier Grund hat die Siegener Staatsanwaltschaft gegen eine Pflegeassistentin der Einrichtung in Neunkirchen-Salchendorf ermittelt und in diesen Tagen die Anklageschrift bei Gericht eingereicht.

Wie aus der Schrift, die der SZ vorliegt, hervorgeht, soll die nunmehr Angeschuldigte für den Tod eines Schwerstbehinderten verantwortlich sein. Der Vorfall hat sich bereits vor einem Jahr ereignet: Am 8. März 2016 sollte die Heim-Mitarbeiterin den Mann (Jahrgang 1957) baden. Oberstaatsanwalt Hans-Werner Münker wirft der Frau vor, dass sie den aufgrund seiner Behinderung völlig hilflosen Mann in die mit Wasser gefüllte Wanne gelegt hat, ohne zuvor die Wassertemperatur ausreichend geprüft zu haben. Das Wasser soll dabei so heiß gewesen sein, dass sich die Haut des Mannes sofort rot verfärbte und sich Blasen bildeten. Obwohl die Pflegeassistentin den Mann direkt wieder aus der Wanne hob und obwohl „sofort die ärztliche Versorgung unverzüglich eingeleitet wurde“, wie es heißt, starb er wenige Tage später (13. März) im Klinikum Köln-Merheim.

Mehr dazu (u.a. was der Geschäftsführer sagt und wie es mit der Mitarbeiterin weiter geht) in unserem E-Paper, das 14 Tage kostenlos getestet werden kann.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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