Photovoltaikanlage bald am Netz

 Die Photovoltaikanlage für die Kläranlage in Erndtebrück steht kurz vor der Inbetriebnahme. In dieser Woche sollen die erforderlichen Umbauarbeiten auf der Mittelspannungsebene beginnen, danach geht die Anlage ans Netz. Foto: Björn Weyand
  • Die Photovoltaikanlage für die Kläranlage in Erndtebrück steht kurz vor der Inbetriebnahme. In dieser Woche sollen die erforderlichen Umbauarbeiten auf der Mittelspannungsebene beginnen, danach geht die Anlage ans Netz. Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

bw - Die Photovoltaikanlage, die bald Strom für die Erndtebrücker Kläranlage an der Hauptmühle liefern soll, steht kurz vor der Inbetriebnahme. Wer am Klärwerk vorbeifährt, sieht bereits, dass die Installationsarbeiten nun weitestgehend abgeschlossen sind. In dieser Woche sollen die erforderlichen Umbauarbeiten auf der Mittelspannungsebene durchgeführt werden, wie die Gemeindeverwaltung in einer Mitteilungsvorlage für die nächste Sitzung des Umweltausschusses am Mittwoch, 11. März (17.30 Uhr), bekannt gibt. Es sei geplant, die Anlage kurz darauf in Betrieb zu nehmen. Mit der Photovoltaikanlage soll ein Teil des immensen Strombedarfs der Kläranlage gedeckt werden.

Gleichzeitig stellt die Verwaltung noch fest, dass die Kläranlage dank einiger Investitionen in den vergangenen Jahren in einem insgesamt guten baulichen Zustand sei. Dennoch bereitet das verbliebene Altgebäude mit Faulturm, Heizung, Stromverteilung, Microgasturbine und Pumpenkeller zunehmend Probleme in dem Übergangsbereich zwischen Faulturm und dem alten Betriebsgebäude durch witterungsunabhängige Nässe am Dachboden oberhalb der Stromverteilung bzw. Microgasturbine. Hier sind laut der Verwaltung in diesem Jahr erhebliche Anstrengungen im Bereich Betonsanierung und Dachabdichtungstechnik erforderlich, um das Problem zu beseitigen. Da aber die Suche nach der Quelle des Problems erheblichen Aufwand darstellte und dazu auch teilweise über längere Zeit der Faulturm abgesenkt werden musste, seien, so die Verwaltung weiter, die Faulgasproduktion und damit die Betriebsstunden der Microgasturbine „erheblich zurückgegangen“.

Probleme bereitet auch das Fremdwasser, das in das Kanalnetz eindringt und damit auch die Höhe der Jahresschmutzwassermenge beeinflusst. Mit rund 2,3 Mill. Kubikmeter lag die im vergangenen Jahr deutlich über dem Mittelwert, für den für die vergangenen fünf Jahre rund 1,9 Mill. Kubikmeter ermittelt wurden. Die Gemeinde will diese Fremdwasserproblematik lösen und dafür ein (förderfähiges) Sanierungskonzept erstellen lassen. Bislang wartet die Edergemeinde vergeblich auf den Förderbescheid.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.