Tod eines 16-Jährigen aus Rothemühle
Plädoyers: Einigkeit über Unterbringung

Der tote Schüler aus Rothemühle wurde im Dezember 2018 nach einer aufwendigen Suchaktion im Umfeld der Gesamtschule Wenden gefunden.
  • Der tote Schüler aus Rothemühle wurde im Dezember 2018 nach einer aufwendigen Suchaktion im Umfeld der Gesamtschule Wenden gefunden.
  • Foto: yve
  • hochgeladen von Christian Hoffmann

win Siegen/Wenden. Im Verfahren um den Tod eines 16-jährigen Schülers aus Rothemühle wurden am Dienstag im Siegener Landgericht die Plädoyers vorgetragen. Nach Informationen der SZ sprach sich Staatsanwalt Rainer Hoppmann für eine Verurteilung des inzwischen 15 Jahre alten Angeklagten wegen Mordes aus; er sprach sich für eine dementsprechende Jugendstrafe von acht Jahren aus. Die Nebenklage, die die Familie des getöteten Jungen vertritt, schloss sich dieser Forderung an.

Verteidiger Martin Kretschmer plädierte auf eine Verurteilung wegen Totschlags und einer Jugendstrafe von sechs Jahren.

Staatsanwaltschaft wie Verteidigung waren sich aber einig in der Forderung, dass vor der Jugendstrafe eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anzuordnen sei. Diese würde auf die Haftdauer angerechnet, kann diese aber auch übertreffen und endet nicht automatisch mit Ende der Haftzeit.

Der Prozess findet unter strengem Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil wird am Donnerstagnachmittag – ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit – fallen.

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