Plattform für Wissensaustausch

 Zum 50. Mal fand in Bad Laasphe die Radio- und Schallplattenbörse. Am Ausstellungsstand des Siegener Rockmuseums um Wolfgang Thomas (l.) und dessen Ehefrau Maria Thomas (2.v.l.) warfen Veranstalter Hans Necker (M.) und seine Gäste am Sonntag einen ausgiebigen Blick in die Fachliteratur. Foto: pk
  • Zum 50. Mal fand in Bad Laasphe die Radio- und Schallplattenbörse. Am Ausstellungsstand des Siegener Rockmuseums um Wolfgang Thomas (l.) und dessen Ehefrau Maria Thomas (2.v.l.) warfen Veranstalter Hans Necker (M.) und seine Gäste am Sonntag einen ausgiebigen Blick in die Fachliteratur. Foto: pk
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pk - Moderate Standgebühren, eine in dieser Form einzigartige Produktvielfalt und nicht zuletzt der Dialog mit kompetenten Mitstreitern aus ganz Deutschland – das Erfolgsrezept der Bad Laaspher Radio- und Schallplattenbörse besteht aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Elemente. Auch die mit Spannung erwartete Jubiläumsauflage, zu der Initiator Hans Necker am Sonntag ins Laaspher Haus des Gastes geladen hatte, erfreute sich einer überwältigenden Resonanz. Zum insgesamt 50. Mal diente die Lahnstadt als Austragungsort der längst auch überregional bekannten Traditionsveranstaltung.

Mit von der Partie waren zahlreiche Stammgäste aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter Martin Storbeck. Der passionierte Tüftler aus Berlin kommt bereits seit mehr als 20 Jahren regelmäßig nach Wittgenstein, um historische Geräte anzubieten und seine eigene Sammlung gezielt zu erweitern. Er schätzt an der Radiobörse in erster Linie die persönliche Nähe und die fachkundigen Gespräche: „Für mich ist zwar in der heutigen Zeit natürlich auch das Internet eine wertvolle Ergänzung. Aber der direkte Kontakt zu den Kollegen ist immer noch etwas Besonderes.“ Dabei seien auch ganz praktische Faktoren wie etwa die Möglichkeit der unmittelbaren Überprüfung eines zum Verkauf stehenden Objektes von großer Bedeutung. Bei dem schnellen Erwerb im Internet, so erklärte der Berliner, „fährt das Risiko immer mit, weil ich ja nicht wirklich sehe, ob das Produkt einwandfrei funktioniert“.

Gerade an diesem Punkt setzt Hans Necker, der als Begründer des Internationalen Radiomuseums in Bad Laasphe seit der ersten Auflage für die Organisation der Fachbörse verantwortlich ist, an. Er bietet Experten und Hobbysammlern eine Plattform zum angeregten Wissensaustausch. Ganz zentral ist in diesem Kontext der Anspruch, die Veranstaltung immer wieder in gewissen Bereichen zu modifizieren, um neue Anreize zu schaffen. So umfasste das Spektrum am Sonntag nicht nur historische Technikgeräte, allerhand Zubehör und Fachliteratur, sondern auch ungewöhnliche Angebote.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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