Platz für die Schwalben schaffen

 Mit Hilfe einer Drehleiter der Feuerwehr wurden 14 neue Schwalbennester an Hauswänden in Niederlaasphe befestigt, damit die Flugkünstler nicht ganz aus Niederlaasphe vertrieben werden. Foto: Verein
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sz - „Jetzt können die Schwalben kommen.“ Mario Müller, Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule Niederlaasphe, ist zufrieden. Gemeinsam mit seinen beiden Kooperationspartnern, dem NABU aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Kultur- und Heimatverein Niederlaasphe, hatte der Förderverein der Grundschule bereits im vergangenen Jahr Info-Blätter an alle Haushalte im Dorf verteilt. Gefunden werden sollten Hausbesitzer, die sich bereit erklären, Schwalbennester sowie Kotbretter an ihre Hauswand anbringen zu lassen.

Durch die Bretter wird der Kot der Vögel aufgefangen und die Hauswand nicht beschmutzt. Die Suche für dieses Jahr war erfolgreich: 14 neue Nester in Niederlaasphe bieten ab sofort Platz für die „Sommerboten“, wie die Schwalben auch genannt werden. Christoph Limper, Jürgen Schreiber und Winfried Wagner vom Kultur- und Heimatverein hängten fleißig Nester auf, bevor sich der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe an die Arbeit machte.

Einer der Auslöser für das „Schwalbenprojekt“ sei die Feststellung gewesen, dass viele Kinder keine Vorstellung mehr von natürlichen Abläufen, wie zum Beispiel der Brutzeit und der darauffolgenden Aufzucht der Schwalben-Jungen, hätten. Darüber hinaus würden die Tiere immer weniger Brutplätze finden. Versiegelte Flächen erschwerten diese Suche zusätzlich, heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Die in der Region heimischen Mehl- und Rauchschwalben bevorzugen jedoch rauverputzte Häuserwände unter geschützten Dachvorsprüngen.

Damit die Flugkünstler nicht ganz aus Niederlaasphe vertrieben werden, machte Nicole Wydra vom Niederlaaspher Ganztagsbereich den Vorschlag für das Projekt. Und tatsächlich konnte der Förderverein als Initiator des Ganzen den NABU im Kreis Siegen Wittgenstein sowie den Niederlaaspher Kultur- und Heimatverein als Kooperationspartner gewinnen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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