Probleme bei O2 und E-Plus

 „Mobilnetz nicht verfügbar“: Diese Meldung ärgert in Dahlbruch (Bild), Müsen und Kredenbach seit einigen Wochen die Kunden von O2 und E-Plus. Ein Ende des großflächigen Funklochs ist derzeit nicht absehbar. Foto: Jan Schäfer
  • „Mobilnetz nicht verfügbar“: Diese Meldung ärgert in Dahlbruch (Bild), Müsen und Kredenbach seit einigen Wochen die Kunden von O2 und E-Plus. Ein Ende des großflächigen Funklochs ist derzeit nicht absehbar. Foto: Jan Schäfer
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js - „Mobilnetz nicht verfügbar.“ Diese ernüchternde Meldung gehört für Kunden der Unternehmen O2 und E-Plus inzwischen zur täglichen Lektüre – zumindest dann, wenn sie im Grenzgebiet der Städte Hilchenbach und Kreuztal auf ihr Handydisplay blicken. Seit mehr als einer Woche gleichen Dahlbruch, Müsen und Kredenbach einem einzigen großen Funkloch.

Die Probleme haben offenbar mit der Zusammenlegung beider Mobilfunknetze zu tun. Die einstigen Konkurrenten E-Plus und O2 gehören inzwischen demselben Unternehmen an und sind nunmehr dabei, ihre Netze zu verknüpfen. Dass es dadurch zu „Einschränkungen bei Telefonie und mobilem Internet“ kommen könnte, war den Kunden vor einigen Wochen vorsorglich per SMS mitgeteilt worden. Dass es aber zu einem langen Totalausfall wie diesem im nördlichen Siegerland kommen würde, war daraus nicht ablesbar.

Die Kundenhotline verweist ihre abgeschnittenen Nutzer auf den Ausfall zweier Funkmasten – ohne eine zeitliche Perspektive für deren Reparatur zu geben. Die Pressestelle des Mutterkonzerns Telefónica verspricht auf ihrer Website, „schnell, umfassend, kompetent“ zu informieren, müsste also für rasche Aufklärung sorgen können. Eine Antwort auf die bereits am Dienstagvormittag gestellte Anfrage der SZ blieb das Team der Unternehmenssprecher indes trotz mehrmaliger Erinnerung bis Mittwochabend schuldig.

Betroffen sein dürften übrigens auch Kunden anderer Anbieter, die sich über das E-Plus- und O2-Netz einwählen – beispielsweise „1&1“. Eine entsprechende Anfrage der SZ wurde vergleichsweise zügig beantwortet – von den genannten Netzproblemen wusste man in der Firmenzentrale aber nichts: „Nach eingehender Prüfung kann ich Ihnen mitteilen, dass uns aktuell keine Informationen zu einer Störung der von uns genutzten Netze in den Ortschaften Hilchenbach und Kreuztal vorliegen“, heißt es aus Montabaur.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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