Rettungssanitäter und Polizisten verletzt
Radfahrer rastet völlig aus

Bei der Kollision mit dem Pkw erlitt der Radfahrer schwere Kopfverletzungen. Foto: kay
  • Bei der Kollision mit dem Pkw erlitt der Radfahrer schwere Kopfverletzungen. Foto: kay
  • hochgeladen von Peter Helmes (Redakteur)

sz Weidenau.  Ein Fahrradfahrer war am Montagabend in einen Verkehrsunfall verwickelt. Beim Unfall verletzte er sich so schwer, dass er notärztlich behandelt werden musste.  Auf der Fahrt ins Krankenhaus randalierte der alkoholisierte Radler im Rettungswagen. Während der Behandlung im Krankenhaus steigerte er sich völlig in Rage, schlug um sich und verletzte drei Polizeibeamte.

Zum Unfallgeschehen: Gegen 19.30 war ein 40-Jähriger mit seinem Pkw auf dem Stockweg bergab unterwegs. An der Einmündung Austraße kam von links ein 19-jähriger Fahrradfahrer. Von der Känerbergstraße hatte er einen kleinen Verbindungsweg zum Stockweg genutzt und war laut Polizei ungebremst zwischen Pollern auf dem Gehweg hindurch auf die Fahrbahn geprescht. Dort kam es zur Kollision. Der Pedaleur, der keinen Helm trug, wurde auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Mit schweren Kopfverletzungen blieb er zunächst nicht ansprechbar auf dem Bürgersteig liegen. Der 40-Jährige, seine Ehefrau und seine beiden Kinder im Wagen blieben unverletzt.

Nach notärztlicher Behandlung im Rettungswagen begann der 19-Jährige auf der Fahrt ins Krankenhaus zu randalieren. Er zog sich die Kanüle der Infusion aus dem Arm und bespuckte und beleidigte die Rettungssanitäter. Wild um sich schlagend, traf er dabei auch das Rettungsteam – eine 34-jährige Frau und zwei 48 und 53 Jahre alte Männer. Sie blieben unverletzt.

Ärzte verlassen Patientenzimmer

In der Klinik sollte die Behandlung fortgesetzt werden. Aufgrund der Schwere der Kopfverletzungen war eine Behandlung aus ärztlicher Sicht dringend geboten. Aber auch hier randalierte der 19-Jährige, warf Gegenstände durch das Behandlungszimmer und versuchte die anwesenden Ärzte zu schlagen. „Sachlichen Argumenten war der Verletzte nicht zugänglich. Die Ärzte mussten das Krankenzimmer verlassen um nicht verletzt zu werden“, heißt es.

Auch die zur Unterstützung und Hilfe hinzugezogenen Polizisten konnten den jungen Mann nicht beruhigen. Als ein 27-jähriger Beamter einen weiteren Versuch unternahm, mit dem Verletzten zu reden, schlug dieser unvermittelt gegen dessen Hals und verletzte ihn so sehr, dass er ärztlich behandelt werden musste und seinen Dienst zurzeit nicht weiter versehen kann. Eine 21-jährige Kollegin und ein 23-jähriger Kollege wurden ebenfalls durch Schläge und Tritte leicht verletzt.

Letztendlich konnte der Radfahrer doch noch ärztlich behandelt werden. Er verblieb stationär im Krankenhaus. Es besteht der Verdacht, dass er neben Alkohol auch weitere Drogen zu sich genommen hatte.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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