Rahmenlehrplan gibt ausbildungsrelevante Arbeiten vor

Berlin (dpa/tmn) - Wer als Auszubildender im Betrieb nur Kaffee kochen lernt, muss das nicht einfach so über sich ergehen lassen. Denn: Dass Lehrlinge ausbildungsfremde Tätigkeiten lernen, ist nicht erlaubt. Darauf weist die Jugendabteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in hin.

Für jeden Beruf gibt es einen Ausbildungsrahmenplan. Diese gesetzliche Verordnung ist so etwas wie der Lehrplan für die Ausbilder. Ein Betrieb darf Auszubildenden nur Aufgaben übertragen, die im Rahmenplan festgeschrieben sind. Wer das nicht einhält, begehe nach Paragraf 102 des Berufsbildungsgesetzes eine Ordnungswidrigkeit. Die wiederum könne mit einem Bußgeld geahndet werden.

Darüber hinaus sind laut DGB Jugend ausbildungsfremde Routinearbeiten verboten. Das gilt auch, wenn ein Azubi immer wieder Tätigkeiten wiederholen muss, die er längst erlernt hat.

Broschüre des DGB Jugend

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.