„Rampe“ fängt die  „Klippe“ ab

 Der Anlagenbauer SMS Siemag bleibt fest verankert in seinem Stammsitz Dahlbruch. Dennoch muss der Standort bei den Personalkosten sparen. Foto: Jan Schäfer
  • Der Anlagenbauer SMS Siemag bleibt fest verankert in seinem Stammsitz Dahlbruch. Dennoch muss der Standort bei den Personalkosten sparen. Foto: Jan Schäfer
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js - Die Unternehmensgruppe SMS muss sparen. Das wirkt sich auch auf den Standort Dahlbruch aus, an dem rund 2400 Mitarbeiter beschäftigt sind. Vor Monaten schon wurde über die Notwendigkeit eines Personalabbaus gesprochen – dem Gesamtbetriebsrat war dabei stets ein wichtiges Anliegen, die von der Unternehmensleitung geforderten Einsparungen ohne einen Sozialplan erfüllen zu können. „Das haben wir geschafft“, sagte Wolfgang Schlabach, bis vor wenigen Tagen Betriebsratsvorsitzender von SMS Siemag in Dahlbruch,  im Gespräch mit der SZ.

Einige hundert Mitarbeiter sind in den kommenden Monaten von dem Modell „betroffen und getroffen“, das die Betriebsräte als „Rampe“ bezeichnet haben und sich von der Alternative der betriebsbedingten Kündigungen („Klippe“) unterscheidet. Bis zum 31. Dezember 2016 sollen demnach so viele Mitarbeiter über Altersteilzeitmodelle aus dem Berufsleben scheiden oder ihre Arbeitszeit reduzieren, dass die geforderte Sparsumme von 48 Mill. Euro für den Zeitraum 2014 bis 2016 erzielt wird. Einige hundert Mitarbeiter also – eine genauere Zahl nannte Schlabach bewusst nicht. Immerhin gehe es nicht um eine Kopfzahl, sondern um eine festgelegte Summe von Personalkosten.  Auszubildende würden nicht mehr unbefristet übernimmen. SMS Siemag bilde aber nach wie vor über Bedarf aus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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