Rennen um das Amt ist eröffnet

Wer wird im kommenden Jahr neuer Chef im Rathaus in Erndtebrück? Die SPD wird sich schon in diesem Jahr positionieren und Henning Gronau nominieren. Die anderen Fraktionen werden wohl erst im neuen Jahr Kandidaten präsentieren. Foto: Archiv
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vö - Der Wahltermin steht und die Erndtebrücker SPD hat zumindest schon mal vorgelegt. Wenn am 13. September 2015, so die aktuelle Auskunft von Kreis-Pressesprecher Torsten Manges, in der Gemeinde Erndtebrück ein neuer Bürgermeister gewählt wird, soll nach dem Willen der Sozialdemokraten Ratsmitglied Henning Gronau die Nachfolge des noch amtierenden Bürgermeisters Karl-Ludwig Völkel antreten (die Siegener Zeitung berichtete exklusiv).

Klar ist damit, dass es in Erndtebrück zumindest zu einem Zweikampf kommen wird. Denn die CDU „geht definitiv mit einem eigenen Kandidaten in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt“, wie Rolf Duchardt, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, deutlich machte: „Das ist unser Anspruch.“ Für alles andere sei es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch zu früh. Die Frage, ob die CDU konkret einen oder mehrere Kandidaten im Auge habe, wollte Duchardt nicht beantworten. Auf jeden Fall sei seine Partei „für alle Lösungen offen“. Das beinhalte auch, dass sich die CDU mit den anderen Parteien an einen Tisch setzen werde.

Noch völlig ergebnisoffen ist die Erndtebrücker FDP. unterwegs. Die Thematik Bürgermeisterwahl sei in den eigenen Reihen noch nicht intensiv besprochen worden, meinte Fraktions-Chef Heinz-Georg Grebe auf SZ-Anfrage. Das wolle man aber im November oder Dezember tun, um sich dann für das neue Jahr zu positionieren. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, die im Raum stünden, so der Liberale. Die FDP könnte einen anderen Kandidaten mittragen oder einen eigenen Bewerber ins Rennen schicken: „Wir hätten zwei Leute, die in Frage kämen. Leute, die den Job könnten.“

UWG-Fraktionssprecher Heinrich Wilhelm Wörster kündigte an, „dass wir uns in einer Fraktionssitzung über das Thema Bürgermeisterwahl austauschen“. Die UWG werde zunächst auch darauf schauen, was bei CDU und FDP passiere. Und ein eigener UWG-Kandidat? „Das müsste schon Sinn machen. Wenn sich jemand zur Verfügung stellt, der das Laienspieltheater beendet, das hier seit 1999 aufgeführt wird, könnte man darüber nachdenken“, fand Wörster.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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