Rentkammer sucht Freiwillige

 Sebastian Vits (l.) ist seit August FÖJ’ler bei der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer. Olaf Imhof (r.) ist mit seinem „Schützling“ vollauf zufrieden. 
  • Sebastian Vits (l.) ist seit August FÖJ’ler bei der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer. Olaf Imhof (r.) ist mit seinem „Schützling“ vollauf zufrieden. 
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nik- Karen Storks aus Dorsten hatte den Beruf der IT-Systemelektronikerin gelernt, als sie feststellte: Ein Leben lang konfigurieren und installieren, das ist es dann doch nicht. Jetzt absolviert sie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei der Wittgenstein-Berleburg‘schen Rentkammer in Bad Berleburg. Das orientiert sich im Prinzip am Freiwilligen Sozialen Jahr, ist also eine Mischung aus Engagement und „Schnupperzeit“, bevor ein Studium oder eine Berufsausbildung beginnt, und das Ganze gegen ein Taschengeld. Nur eben im Grünen. Auch Sebastian Vits steht gern im Wald. Der 19-jährige Bad Berleburger heuerte bereits im August bei der Rentkammer an. 

Forstdirektor Johannes Röhl als Chef der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer und Olaf Imhof, der die FÖJ’ler betreut, sind vollauf zufrieden. Mit ihren „Schützlingen“ zum einen, aber auch damit, wie dieses neue Angebot angenommen wird. Sebastian und Karen sind die ersten ihrer „Art“ in der Rentkammer am Schloss, dass weitere folgen werden, steht außer Frage. Röhl: „Wir wollen Jugendlichen, die bereit sind, sich für kleines Geld zu engagieren, eine Chance geben.“ Kleines Geld heißt konkret: 290 Euro. 257 Euro übernimmt das Land, die Differenz wird von der Rentkammer aufgestockt. Wer von auswärts kommt, hat die Möglichkeit, in einer Wohngemeinschaft im Schloss unterzukommen. Die Miete wird wiederum durch Landesförderung abgedeckt.

Natürlich sind Karen und Sebastian oft und viel im Freien unterwegs, und das gilt auch für die, die nach ihnen kommen. Als „interessant und abwechslungsreich“ empfindet Sebastian Vits  FÖJ bis jetzt. Er hat auch an der Entfichtung des Hochmoors bei Wunderthausen mitgewirkt, zwischendurch viele Pflanzen bestimmt, „und letzte Woche habe ich bei den Jägern ausgeholfen“. Die Bewerbungsfrist geht von Februar bis Ende April. Derzeit absolvieren im Bereich Westfalen-Lippe 160 junge Menschen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr; bei der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer werden sie paarweise eingestellt. Der Schulabschluss ist dabei sekundär. Johannes Röhl: „Das ist keine exklusive Abiturientengeschichte!“

Weitere InformationenJahr gibt es auf www.lwl.org und www.wittgenstein-berleburg.net. Die Rentkammer nimmt direkt Bewerbungen entgegen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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