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NRW-Check: Mallorca-Affäre ohne Effekt
Rücktritt von Heinen-Esser belastet Hendrik Wüst kaum

Der Rücktritt von Ursula Heinen-Esser belastet Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Wählergunst kaum.
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  • Foto: dpa (Fotos) / Philipp Noppe (Collage)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Düsseldorf/Siegen. Die Folgen der sogenannten Mallorca-Affäre um die frühere Landes-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser schlagen nach dem Rücktritt der CDU-Politikerin am 7. April nicht unmittelbar auf die Wahlabsichten durch. Allerdings gehen aus einer getrennten Erfassung der Befragungsergebnisse vor und nach dem Höhepunkt der Affäre mit Heinen-Essers Rücktritt Einbußen sowohl bei der Zufriedenheit mit der Landesregierung als auch bei der Zustimmung zu Wüst als Regierungschef hervor.
NRW-Check: Thomas Kutschaty holt auf
Hatten sich in der Befragung „vor der Affäre“ (4. bis 7. April) noch 50 Prozent der Wählerinnen und Wähler mit der Landesregierung zufrieden gezeigt, waren es danach (8. bis 11. April) nur noch 48 Prozent.

sz Düsseldorf/Siegen. Die Folgen der sogenannten Mallorca-Affäre um die frühere Landes-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser schlagen nach dem Rücktritt der CDU-Politikerin am 7. April nicht unmittelbar auf die Wahlabsichten durch. Allerdings gehen aus einer getrennten Erfassung der Befragungsergebnisse vor und nach dem Höhepunkt der Affäre mit Heinen-Essers Rücktritt Einbußen sowohl bei der Zufriedenheit mit der Landesregierung als auch bei der Zustimmung zu Wüst als Regierungschef hervor.

NRW-Check: Thomas Kutschaty holt auf

Hatten sich in der Befragung „vor der Affäre“ (4. bis 7. April) noch 50 Prozent der Wählerinnen und Wähler mit der Landesregierung zufrieden gezeigt, waren es danach (8. bis 11. April) nur noch 48 Prozent.

Korrespondierend dazu stieg der Anteil der Unzufriedenen von 47 auf 50 Prozent. Im gleichen Zeitraum verlor Wüst drei Punkte in der Wählergunst. Sein Herausforderer Kutschaty gewann vier Punkte hinzu.

Für den „NRW-Check“ befragte Forsa vom 4. bis zum 11. April insgesamt 1821 Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen. Davon wurden 865 in der Zeit vor Heinen-Essers Rücktritt und 956 danach kontaktiert. Die Teilnehmenden wurden teils telefonisch, teils online befragt. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit 2,5 Prozentpunkten angegeben.

Forsa-Chef Manfred Güllner: „Ob diese geringeren Werte bei der Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung und der Präferenz für Wüst auch noch Folgen für die Wahlabsicht haben, muss abgewartet werden.“

Die Ergebnisse der letzten regulären Welle des „NRW-Check“ werden in der letzten April-Woche veröffentlicht, gut zwei Wochen vor der Wahl.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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