Ruf aus den 70er Jahren

Ein Hochgenuss für alle Sinne: die Bühnenshow von The Path Of Genesis.  Foto: mick

mick Siegen. Die Veranstalter vom Jazzclub Oase hatten zu einer inoffiziellen „Ü46-Party“ eingeladen, jünger war jedenfalls kaum einer der Besucher im Lÿz am Freitagabend. In Ehren ergraute Ex-Teenies der späten 60er und frühen 70er machten sich in großer Zahl auf den Weg in ihre musikalische Vergangenheit, gemeinsam mit den Herren auf der Bühne: der Band The Path Of Genesis.

Für viele ist Genesis heute wahrscheinlich die Band, die Stars wie Peter Gabriel oder Phil Collins hervorgebracht hat. Für die Tribute-Band im Lÿz und jene, die begeistert den Songs zuhörten, ist da offensichtlich noch viel mehr. Von der ersten Minute an, von den ersten Noten, die auf der Gitarre von Armin Seibert und dem Bass von Marco Orthen gespielt wurden, tauchten sie in eine andere Welt ein, genossen die Stimmung, die sich von der Bühne in den Saal und zurück ausbreitete.

Die lange vergangenen „Seventies“ wurden auf einmal wieder lebendig, als Leadsänger Mike Maschuw Klassiker wie „Watcher Of The Skies“ anstimmte, „Firth Of Fifth“, „The Cinema Show“ und gleich als zweiten Song das Titelstück des legendären Albums „The Lamb Lies Down On Broadway“. Die Musiker kreierten ein mit passenden Videos illustriertes Menü für alle Sinne, das von den Connaisseurs im Saal begeistert verschlungen wurde – ist doch selbst das Aufgewärmte und Kopierte von vorgestern immer noch schmackhafter als das mittelmäßige Fastfood des 21. Jahrhunderts.

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