SZ

AUF EIN BIER MIT
Sängerin und Songwriterin Lucie Licht

Die SZ traf Lucie Licht, Singer-/Songwriterin aus Freudenberg, zum Interview.
2Bilder

jw Siegen. "Ich breche aus, nichts hält mich auf. Ciao, Ciao!" singt Lucie Klichta alias Lucie Licht in einem ihrer Songs. "Ciao, Ciao!" hieß es auch 2012, als die Singer-/Songwriterin aus Freudenberg die Dorfidylle hinter sich ließ, um ihr Glück in Köln zu suchen. 2018 erschien ihr Debütalbum "Doppelt&Dreifach", seit Anfang April ist die EP „Facetten“ auf dem Markt. Ihr Markenzeichen sind der braune Lockenkopf und knalliger Pop mit auf den Punkt gebrachten Texten.  

Was hat Peter Maffays Tabaluga mit dem Start deiner Leidenschaft für die Musik zu tun? 
Einiges! 2005 organisierte das Chor- und Musiktheater TraumExpress ein Vorsingen für das Musical „Tabaluga und das verschenkte Glück“. Ich habe teilgenommen und die Hauptrolle bekommen.

jw Siegen. "Ich breche aus, nichts hält mich auf. Ciao, Ciao!" singt Lucie Klichta alias Lucie Licht in einem ihrer Songs. "Ciao, Ciao!" hieß es auch 2012, als die Singer-/Songwriterin aus Freudenberg die Dorfidylle hinter sich ließ, um ihr Glück in Köln zu suchen. 2018 erschien ihr Debütalbum "Doppelt&Dreifach", seit Anfang April ist die EP „Facetten“ auf dem Markt. Ihr Markenzeichen sind der braune Lockenkopf und knalliger Pop mit auf den Punkt gebrachten Texten.  

Was hat Peter Maffays Tabaluga mit dem Start deiner Leidenschaft für die Musik zu tun? 

  • Einiges! 2005 organisierte das Chor- und Musiktheater TraumExpress ein Vorsingen für das Musical „Tabaluga und das verschenkte Glück“. Ich habe teilgenommen und die Hauptrolle bekommen. Da habe ich  gemerkt, dass es Menschen gibt, die meine Stimme mögen. Das war ein erster Schlüsselmoment.


Wie ging es dann weiter? 

  • Durch das Musical ist der Kontakt zu einer Band entstanden, die eine Sängerin suchten. Wir haben viel gecovert und wollten der Unterstützung von Musikproduzent Frank Buchen aus Freudenberg eine Demo-CD aufnehmen. Irgendwann haben wir dann angefangen, eigene Songs zu schreiben. Das war ein langer Findungsprozess, wir haben mehrmals alles über den Haufen geworfen. Dann bin ich nach Köln gezogen, das Proben wurde schwieriger. Mit Frank und dem Siegener Rapper B.E. Micathlet habe ich weiter an einem Album gearbeitet. Das Songwriting ist mir am Anfang wirklich schwergefallen, aber irgendwann ist der Knoten geplatzt.

Hörst du dir dein erstes Album ab und zu noch an? 

  • Mmhhh, eigentlich nicht. Meine Stimme hat sich mit den Jahren verändert. Und auch die Themen, die ich mich damals beschäftigt haben, waren ganz andere. Ich spiele die Songs aber nach wie vor gerne live. Das ist dann eine neue Interpretation, die ich in den Momenten auch fühle. Aber das Phänomen kennen bestimmt viele Musiker.

Welche Rolle spielt die Musik aktuell in deinem Leben? 

  • Eine wirklich große … Zusammen mit meinem aktuellen Produzenten Nico Brandenburger mache ich nicht nur selber Musik, sondern betreue auch Musikprojekte an einer Schule und gebe Gesangsunterricht. Und ich studiere Jazz/Pop an der Hochschule für Musik und Tanz. Ich habe mich ganz lange nicht getraut, mich zu bewerben, obwohl das immer genau das war, was ich machen wollte. Vor drei Jahren steckte ich in einer tiefen Krise und habe alles hinterfragt. Auch die Musik. Warum mache ich das überhaupt? Nicht, um mich auf der Bühne zu präsentieren, sondern weil es mir selber total viel Freude bereitet, wenn ich singe und alles in mir erklingt. Die Emotionen sind das Wichtigste. Das hat mich dann motiviert, es einfach zu versuchen.

Du standest schon auf einigen Bühnen in Siegen und Umgebung. An welchen Auftritt erinnerst du dich besonders gerne?

  • Wir haben schon ein paar Konzerte gespielt, die wirklich cool waren. Beispielsweise während des Stadtfests auf dem Marktplatz mit Blick aufs Krönchen. Sommer, viele Leute, gute Stimmung. Oder auch auf dem Geisweider Weihnachtsmarkt. Da haben wir dann Weihnachtslieder gespielt, das war wirklich süß. Auch das Proben hat immer total viel Spaß gemacht. Wir hatten einen Raum, den wir jederzeit nutzen konnten. Das war ein großer Luxus. Ab und zu haben wir aber auch mal auf dem Schrottplatz gespielt. Alles war wirklich unkompliziert. 
Die SZ traf Lucie Licht, Singer-/Songwriterin aus Freudenberg, zum Interview.
Autor:

Julia Wildemann

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil
ThemenweltenAnzeige
2 Bilder

Neues Angebot auf 57immo.de
Jetzt Immobilie von Experten bewerten lassen

Gründe für eine Immobilienbewertung gibt es viele: Sie kann erforderlich sein für den Kauf oder Verkauf eines Hauses, beim Schließen eines Ehevertrages oder auch beim Verschenken des Eigentums an die Kinder. Allgemein gilt: Wer den Wert seiner Immobilie kennt, hat in vielen Situationen einen Vorteil. Mit der Immobilienbewertung der Vorländer Mediengruppe bekommen Haus- und Wohnungsbesitzer nun ein passendes Werkzeug zur schnellen und zuverlässigen Einschätzung des Wertniveaus an die Hand – und...

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.