Sauna soll die Attraktivität steigern

 Im Erndtebrücker Hallenbad werden in Kürze die Praxisräume des Therapiezentrums Wittgenstein frei. Die UWG würde hier das Angebot des Hallenbads um eine Sauna und zwei Sonnenbänke erweitern. Foto: Björn Weyand
  • Im Erndtebrücker Hallenbad werden in Kürze die Praxisräume des Therapiezentrums Wittgenstein frei. Die UWG würde hier das Angebot des Hallenbads um eine Sauna und zwei Sonnenbänke erweitern. Foto: Björn Weyand
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

bw - Noch ist das Therapiezentrum Wittgenstein ja nicht aus seinen Räumlichkeiten im Hallenbad-Komplex in Erndtebrück ausgezogen, freilich ist der Umzug in das Ederzentrum an der Siegener Straße nur noch eine Frage weniger Wochen. Hier wird aus dem Therapiezentrum zukünftig das neue Gesundheitszentrum Erndtebrück. Im Dezember sagte Nina Völkel-Böhl unserer Zeitung, dass der Umzug der Vergrößerung des Zentrums dienen solle. Die rund 180 Quadratmeter an der Mozartstraße waren dem Team zu klein geworden, zumal die Leistungen erweitert werden sollen. Deswegen bezieht die Praxis bald eine 240 Quadratmeter große Fläche im Ederzentrum in der Ortsmitte – die auch fußläufig besser zu erreichen ist. Die Gemeindeverwaltung sprach damals auf Anfrage der SZ davon, dass im Rathaus neue Nutzungsmöglichkeiten für die bald frei werdenden Räumlichkeiten entwickelt würden. Die Kommune sei auch gesprächsbereit bei möglichen Interessenten für eine Folgenutzung. Und: Zur Pflege der von Seiten der Politik als unansehnlich kritisierten Außenanlagen sei ein Konzept in Erarbeitung, hieß es damals von der Gemeindeverwaltung.

Eine Idee für die Folgenutzung hat die UWG-Fraktion, die auch einen entsprechenden Antrag gestellt hat. „Wir vertreten die Auffassung, von einer anderweitigen Vermietung abzusehen und die Flächen selbst in Anspruch zu nehmen“, erläutert Fraktionssprecher Heinrich-Wilhelm Wörster in dem Antrag. Aus seiner Sicht sei der Einbau einer Sauna, wie sie bereits bis zum Jahr 2003 hier vorhanden gewesen sei, wünschenswert. Davon verspricht sich Wörster auch eine Attraktivitätssteigerung des Hallenbades und der Dreifachturnhalle. Darüber hinaus sollen seiner Meinung nach auch zwei Sonnenbänke aufgestellt werden. Das letzte vorhandene Gerät sei schon seit 2015 außer Betrieb, weil sie nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen entsprochen hatte. Dieses sei aber immer sehr gut angenommen worden. „Aus den bisher gemachten Erfahrungen würde die Re-Finanzierung innerhalb kurzer Zeit möglich sein“, betonte Heinrich-Wilhelm Wörster.

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