Schleifmühlchen: Bau erst 2020

 Feierabendverkehr am Schleifmühlchen. Dort läuft manchmal nur wenig rund. Das Kreisverkehr-Provisorium am Fuße des Lindenbergs wird erst im Jahr 2020 beseitigt und durch einen neuen Kreisel ersetzt. Seit den Kostenschätzungen aus dem Jahr 2013 haben sich die Baukosten für den neuen Kreisel auf nunmehr 5,7 Mill. Euro verdoppelt. Foto: kalle
  • Feierabendverkehr am Schleifmühlchen. Dort läuft manchmal nur wenig rund. Das Kreisverkehr-Provisorium am Fuße des Lindenbergs wird erst im Jahr 2020 beseitigt und durch einen neuen Kreisel ersetzt. Seit den Kostenschätzungen aus dem Jahr 2013 haben sich die Baukosten für den neuen Kreisel auf nunmehr 5,7 Mill. Euro verdoppelt. Foto: kalle
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ch - Der Neubau des Kreisverkehrs am Schleifmühlchen verzögert sich weiter – und er wird teurer als bislang geplant. Erst im Jahr 2020 soll es rund gehen, dann werde der Ausbau des provisorischen Kreisels zum echten und endgültigen Kreisverkehr starten, wie es am Mittwoch aus dem Rathaus der Krönchenstadt auf SZ-Anfrage hieß. In Kürze sollen die Vorarbeiten und die Planungen für das Rund am Fuße des Lindenbergs, durch das sich tagtäglich tausende Autos quälen müssen, vorangetrieben werden. Am Mittwoch stellten die Mitglieder des Stadtrats mit ihrem Votum zusätzlich Geld für die Ausführungsplanungen zur Verfügung – ohne jede Debatte.

Dabei mussten sie mittels außerplanmäßiger Verpflichtungsermächtigung, wie es im besten Behördendeutsch so schön heißt, tiefer in die städtische Schatulle greifen als bisher kalkuliert: Die weiteren Planungen sowie die Vorbereitung der Ausschreibung und die Bauabwicklung sollen an ein Ingenieurbüro vergeben werden. Eine EU-weite Ausschreibung des Vertrages ist erforderlich. Da neben der reinen Verkehrsplanung auch die Planung sogenannter Ingenieurbauwerke, konkret: Stützmauern, ausgeführt werden muss, reichen die im Haushalt 2018 eingestellten 500.000 Euro nicht aus. Die aktuelle mutmaßliche Honorarberechnung beläuft sich mittlerweile auf immerhin 700.000 Euro samt Puffer für „Überraschungen”. Die zusätzlichen 200.000 Euro werden nicht mithilfe von Schulden finanziert, sondern durch Umschichtung. Geld, das derzeit nicht für die eigentlich vorgesehene Erschließung der Heuperstraße in Eisern ausgegeben werden kann, wird umgelenkt.

Dennoch: Der Kreisverkehr wird in der Summe immer teurer. Der Kreisel wird am Ende wohl rund 5,7 Mill. Euro kosten; 3,7 Mill. Euro davon werden der Krönchenstadt als Zuschuss gewährt. Die Planungen vor Beantragung der Zuschüsse beim Land sahen einst im Jahr 2015 ein Kostenvolumen von „bloß“ 2,7 Mill. Euro vor. Zur Erinnerung: Bereits Ende 2013 hatte der Bauausschuss des Rats der Stadt Siegen beschlossen, den Kreisverkehr zweistreifig auszubauen. Die ebenfalls angedachte, seit dem Jahr 2009 in Politik und Verwaltung diskutierte Ampellösung für den Knotenpunkt B 54, Frankfurter Straße, Marienborner Straße und Fludersbach war endlich vom Tisch.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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