Schlichthäuser werden abgerissen

 Die beiden alten Mehrfamilienhäuser am oberen Brühlhof sind so gut wie verkauft, der neue Eigentümer will hier private Wohngebäude errichten. Foto: thor
  • Die beiden alten Mehrfamilienhäuser am oberen Brühlhof sind so gut wie verkauft, der neue Eigentümer will hier private Wohngebäude errichten. Foto: thor
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thor -  Auf ihre spezielle Weise gehören sie zu den markantesten Gebäuden in Kirchen, die von mehreren Stellen im Ort aus ins Auge fallen: Die beiden großen Mehrfamilienhäuser an der Johannesstraße dominieren von Weitem das ruhige Wohngebiet am Brühlhof – noch. Denn es ist nun nur noch eine Frage von Monaten, bis hier der Abrissbagger anrückt. Die Stadt Kirchen hat die beiden Häuser an einen ortsansässigen Unternehmer verkauft. Derzeit wartet der Käufer darauf, dass die entsprechenden Verträge durch die Liegenschaftsabteilung der Verwaltung vorbereitet werden.

Schon 2011 hatte sich die Stadt dazu entschlossenen, sich von den heruntergekommenen und sanierungsbedürftigen Immobilien zu trennen, nachdem für die letzten Mieter eine neue Bleibe gefunden war. Wie der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Rainer Kipping, auf Anfrage mitteilte, gehörten die Häuser zu einem Wohnungsbauprogramm, mit dem in den 1950er und 1960er Jahren mit staatlicher Förderung günstiger Wohnraum für sozial Schwache geschaffen wurde.

Der neue Eigentümer will nach dem Abriss – den die Stadt in der Ausschreibung vorgegeben hatte – Wohnhäuser errichten, weiß er doch sehr wohl um die herausragende Lage am Fuß des Brühlkopfs mit Panoramablick ins Siegtal. Genau diesen könnten eines Tages seine Kinder genießen, wenn sie denn wollen. Es werde auf jeden Fall im Vergleich zum jetzigen Zustand „nichts vergleichbar Großes“ entstehen, versprach der Käufer eine Anpassung an die umgebende Bebauung.

Mit dem Verkauf der Gebäude besitzt die Stadt künftig nur noch das Mehrfamilienhaus an der Katzenbacher Straße gegenüber der Fa. Maul. Dies sei noch gut in Schuss, zudem bestünden hier langjährige Mietverhältnisse, so Kipping. Von daher sei derzeit nicht an einen Verkauf gedacht. Im Zuge des Neubaus der Fa. Maul waren schon vor Jahren vis-à-vis zwei Häuser abgerissen worden.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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