Schnecken kippen Trabant um

 Der liebevoll gepflegte Trabant, der auf zahlreichen Oldtimertreffen in der Region dabei war, wurde bei dem Unfall total zerstört. Der Fahrer kam ohne einen Kratzer davon. Fotos: privat  Eine Detailaufnahme von der Beschleunigungsspur: Eine Unzahl von Nacktschnecken hatte die Fahrbahn in eine Rutschpiste verwandelt.
  • Der liebevoll gepflegte Trabant, der auf zahlreichen Oldtimertreffen in der Region dabei war, wurde bei dem Unfall total zerstört. Der Fahrer kam ohne einen Kratzer davon. Fotos: privat Eine Detailaufnahme von der Beschleunigungsspur: Eine Unzahl von Nacktschnecken hatte die Fahrbahn in eine Rutschpiste verwandelt.
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win Ein Unfall, der Aufsehen erregt: Zahlreiche Schnecken haben am Donnerstag dafür gesorgt, dass sich ein Pkw überschlug.

Die Autobahnauffahrt „Paderborn Zentrum“ wurde zur „Kriechspur“. Eine ganze Armada von Nacktschnecken war von einer Böschung aus gleichzeitig auf die Fahrbahn gekrochen und hatte den Asphalt in eine glitschige Rutschpiste verwandelt. Auf der rutschigen Fahrbahn überschlug sich ein Trabant; der Fahrer blieb unverletzt.

Der junge Mann aus dem Kreis Olpe, der in Paderborn studiert, benutzte gegen 6.45 Uhr die Auffahrt der Autobahn 33 in Richtung der A 44. Beim Durchfahren der Auffahrt geriet sein Trabant ins Schleudern und überschlug sich. Das Auto kam nach einem Komplettüberschlag am Ende des Beschleunigungsstreifens auf seinen Rädern zum Stillstand. Der Fahrer stieg schockiert, aber unverletzt aus seinem Pkw. Der Wagen wurde total beschädigt. Der liebevoll gepflegte Trabant P 601 war im Kreis Olpe auf vielen Oldtimertreffen zu sehen.

Gemeinsam mit Autobahnpolizisten erkannte der Fahrer die Ursache für die glatte Fahrbahn: Aus der angrenzenden Böschung waren Schnecken auf die Fahrbahn gekrochen. Beim Überfahren der Tiere war der Pkw auf der schleimigen Schneckenmasse außer Kontrolle geraten.

Die Polizeibeamten hatten eine solche „Schneckenwanderung“ auf der Autobahn noch nicht erlebt und waren erstaunt über dieses Phänomen. Mit den einsetzenden Sonnenstrahlen trocknete die Fahrbahn ab. „Einige Tiere konnten sich ins naheliegende Gras retten“, so der lakonische Schlusssatz der Pressestelle der Polizei.

Die Autobahnmeisterei will heute die Böschung mähen, um ein Wiederholen des Phänomens zu verhindern.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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