Schneise der Verwüstung

 In der Nähe des Lahnhofs hat der Orkan mit Spitzengeschwindigkeiten bis 120 km/h größere Flächen vollständig zum Fallen gebracht, wie dieses Foto vom Wochenende belegt. Foto: privat   Auch an der Straße zwischen Volnsberg und Breitenbach hat Orkan „Friederike“ beträchtliche Schäden hinterlassen. Foto: mir
  • In der Nähe des Lahnhofs hat der Orkan mit Spitzengeschwindigkeiten bis 120 km/h größere Flächen vollständig zum Fallen gebracht, wie dieses Foto vom Wochenende belegt. Foto: privat Auch an der Straße zwischen Volnsberg und Breitenbach hat Orkan „Friederike“ beträchtliche Schäden hinterlassen. Foto: mir
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mir Im einheitlich grauen Siegen machen sich die Einheimischen gar keine rechte Vorstellung, was sich am 18. Januar wettertechnisch auf den Kammlagen des Rothaargebirges zugetragen hat, als Orkan „Friederike“ zur Mittagszeit mit voller Wucht die weitläufigen Fichtenbestände attackiert hat.

In der Nähe des beliebten Lahnhofs zum Beispiel hat es ordentlich gekracht. Räumtrupps haben die über Straßen hängenden Bäume längst weggeschnitten, Autos können wieder passieren. Dahinter erstreckt sich eine regelrechte Schneise der Verwüstung. Vom Straßenrand bis weit ins Gelände hinein steht kaum eine Fichte mehr. Auf einer Fläche so groß wie ein Fußballfeld hat „Friederike“ alles zum Einsturz gebracht. In den benachbarten Waldstücken hängen weitere Bäume schräg, sie werden nur durch den dichten Bestand am Fallen gehindert. 

Nicht nur nahe des Lahnhofs hat der Orkan erhebliche Schäden verursacht, die gesamte Eisenstraße zwischen Siegquelle und Lützel war wegen des Windbruchs gesperrt, dazu 15 weitere Straßen im Siegerland und vor allem in Wittgenstein.

Selbst in Siegen hat „Friederike“ einiges an Waldschäden hinterlassen. In der Dautenbach zwischen Hasenbahnhof und Rabenhain gibt es offenbar eine größere Windbruch-Schneise, wie Jogger am Wochenende berichteten. Selbst in der Tallage zwischen Volnsberg und Breitenbach hat es erheblichen Windbruch gegeben.

Leitender Forstdirektor Diethard Altrogge als Chef des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein beziffert die Windschäden vorsichtig auf 5 bis 10 Prozent des jährlichen Holzeinschlages. Das dürfte den Holzmarkt seinen Angaben zufolge nur unwesentlich beeinträchtigen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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