Schon eine kleine Tradition

Verbreiteten große Freude zur Kaffeezeit: Ludwig Winand und der Senioren-Männerchor Weidenau/Klafeld bei ihrem Auftritt im Pfarrheim St. Joseph.  Foto: hb/re
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hb Weidenau. Zu einer schönen Tradition entwickelt sich das „Konzert zur Kaffeezeit“, das der Senioren-Männerchor Weidenau/Klafeld unter der Leitung seines Dirigenten Ludwig Winand nun bereits zum dritten Mal veranstaltete. Vereinsvorsitzender Martin Gummersbach konnte im bis auf den letzten Platz besetzten Pfarrheim der katholischen Pfarrgemeinde St. Joseph Weidenau, dem Domizil des Chores bei der Probenarbeit, wieder Gäste aus nah und fern begrüßen.

„Vorwiegend heiter“ lautete das Motto der Programmfolge mit acht Auftritten des Chores, die von Ludwig Winand jeweils mit einem gehörigen Schuss Humor, aber auch einigen nachdenklichen Worten eingeleitet wurden. Eingebunden in das Programm war auch wieder einmal Bassist Dieter Rein, der als „außerordentliches Mitglied“ des Chores schon bei zahlreichen Konzerten mitgewirkt hat und dessen Lieder auch auf der zum Ende des letzten Jahres erschienenen CD mit dem Titel „Im Herbst der Jahre“ zu hören sind.

Dieter Rein spannte diesmal den Bogen von Schubert’schen Kunstliedern über russische Folklore bis hin zu Operettenmelodien. Beeindruckend dabei auch die souveräne und einfühlsame Klavierbegleitung durch den bekannten Kirchenmusiker Günter Drucks. Der Winand-Chor überzeugte dagegen einmal mehr mit volkstümlichen Sätzen von Friedrich Silcher über Paul Geilsdorf bis zu zeitgenössischen Tonsetzern. Dabei erklangen auch drei Volksliedsätze von Ludwig Winand. Besonders das von dem engagierten Dirigenten und Komponisten schwungvoll und modern in Satz gebrachte „Hab mein Wage voll gelade“ für Bass-Solo und Männerchor rief Beifallsstürme des Publikums hervor. Gerade dieses Lied hat der Chor in den letzten Wochen intensiv geprobt und dabei auch auf die angemessene komödiantische Ausdrucksweise Wert gelegt.

Der kräftige Schlussakkord „Welch große Freud, die hab ich heut“ gab gleichsam die Befreiung der Sänger wie auch die tolle Stimmung im Saal eindrucksvoll wieder. Den Zugaberufen konnte sich der Chor daher nicht verschließen. Dieter Rein war es, der mit dem Lied „Ich bin Bassist“, erneut begleitet von Günter Drucks am Klavier, das musikalische „Sahnehäubchen auf dem i-Tüpfelchen“ setzte. So schloss sich dem „Konzert zur Kaffeezeit“, wie könnte es anders sein, ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen an. Dabei bewährte sich wieder einmal bestens die gute Zusammenarbeit von Frauengemeinschaft (kfd) der Pfarrgemeinde St. Joseph und dem Senioren-Männerchor Weidenau/Klafeld. Auch Pfarrer Köhle konnte sich freuen: Der Reinerlös des Konzertes ist auch diesmal wieder für die Pfarrheim-Renovierung bestimmt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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