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Sprengung lange geheim gehalten
Schornstein in Niederschelden gesprengt

In Niederschelden wurde am Wochenende ein Schornstein gesprengt.
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kay  Niederschelden.  Seit einiger Zeit schon war geplant, einen der beiden betagten Schornsteine der ehemaligen Stahlwerke Südwestfalen zu Fall zu bringen. Um die Zahl der Schaulustigen möglichst gering zu halten, sollte die Aktion geheim bleiben.Am Wochenende war nun der "Showdown". Damit der Eigner des Geländes Platz für einen Grundstückspächter hat, musste der 45 Meter hohe Schornstein der ehemaligen Gießhalle weichen.
Gesprengter Schornstein hat 11,5 Meter DurchmesserMit einem Bodendurchmesser von 11,5 Metern ein wahrlich imposantes Bauwerk. Einige Tage vor dem anvisierten Sprengtermin galt es, umfangreiche Vorarbeiten durchzuführen. Es wurde ein Fallbett geschaffen, Gebäude im Nahbereich waren zu sichern und die Sprengung an sich musste vorbereitet werden.

kay  Niederschelden.  Seit einiger Zeit schon war geplant, einen der beiden betagten Schornsteine der ehemaligen Stahlwerke Südwestfalen zu Fall zu bringen. Um die Zahl der Schaulustigen möglichst gering zu halten, sollte die Aktion geheim bleiben.Am Wochenende war nun der "Showdown". Damit der Eigner des Geländes Platz für einen Grundstückspächter hat, musste der 45 Meter hohe Schornstein der ehemaligen Gießhalle weichen.

Gesprengter Schornstein hat 11,5 Meter Durchmesser

Mit einem Bodendurchmesser von 11,5 Metern ein wahrlich imposantes Bauwerk. Einige Tage vor dem anvisierten Sprengtermin galt es, umfangreiche Vorarbeiten durchzuführen. Es wurde ein Fallbett geschaffen, Gebäude im Nahbereich waren zu sichern und die Sprengung an sich musste vorbereitet werden. Hierzu bohrte das für den Abbruch beauftragte Team der Deutschen Sprengunion aus Hückeswagen 40 Löcher, die mit insgesamt 3,5 Kilo Ammonsalpeter-Sprengstoff gefüllt wurden.
Sprengmeister Michael Hamann hatte es genau geplant: Die Menge des explosiven Gemisches sollte ausreichen, um das Industriebauwerk zu Fall zu bringen.

Schornstein in Niederschelden war zunächst sogar noch höher

Bis vor acht Jahren war der Schlot sogar noch um einiges höher. Aus Sicherheitsgründen war das Bauwerk damals bereits um 10 Meter gekürzt worden. Um 14.30 Uhr war es dann soweit. Die Warnsignale ertönten, kurze Stille – und dann eine Art Donnergrollen. Der Schornstein kippte langsam zur Seite, genau an die zuvor geplante Stelle – selbstverständlich zur Zufriedenheit des verantwortlichen Sprengmeisters. Die nächsten Tage geht es ans Aufräumen: 200 Tonnen Schrott und 1500 Tonnen Ziegel müssen entsorgt werden, bevor die an dieser Stelle geplanten Bauarbeiten durchgeführt werden können.

Autor:

Kay-Helge Hercher (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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