Schüler „büffeln” mit der Maus Zehn Computer als Lebenshilfe

Großzügige Spende für Weidenauer Lindenschule

Moderne Technik unterstützt Förderunterricht und Therapie

Weidenau. Auf verstärkten Computereinsatz im Förderunterricht und im sprachtherapeutischen Bereich setzt seit gestern das Kollegium der Lindenschule (Poststraße): Die Einrichtung für Sprachbehinderte bekam zehn Computer samt Bildschirm, Tastatur und Maus geschenkt. Die Hees Bürowelt GmbH hatte die Spendierhosen übergestreift. Walter Hauptmann vom Schulverwaltungsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein organisierte den „Deal”. Manfred Leipold, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, überreichte den Gerätefuhrpark der überaus erfreuten Schulleitung. Schulleiter Herbert Stausberg und Konrektor Armin Maxeiner sehen in dem Schwung Hard- und Software eine „wesentliche Ergänzung unterrichtlicher Schwerpunkte”. Mit den Computern verfüge die Bildungseinrichtung nunmehr über ein weiteres Medium, „mit dem die motivierende Präsentation der Lernangebote erweitert wird”.

Das Mehr-Punkte-Programm der Zielsetzung beim Einsatz von Computern für Lernende: Förderung von Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit, individuelles sowie differenziertes Lernen und Üben, mehrdimensionale Lernförderung durch Ansprache verschiedener Sinneskanäle, Erwerb der Medienkompetenz, Förderung innovativen Lernens, Förderung von Konzentration und Ausdauer, Aktivierung der Lernmotivation. Die Lehrkräfte sind sich dahingehend einig: „Der Computer gibt uns die Möglichkeit, durch verschiedene Voreinstellungen den Erfordernissen der Schüler entgegenzukommen. Beispielsweise hinsichtlich der visuellen Wahrnehmungsfähigkeit und der (visuo)-motorischen Geschicklichkeit. Ebenso können angemessene Schwierigkeitsstufen ausgewählt werden.” Außerdem: „Je nach Programmgestaltung der Software und eigenem Wissensstand kann ein Schüler unabhängig vom Therapeuten oder Lehrer arbeiten.” Denn, der Computer gebe Aufgaben, Hilfestellungen und auch Rückmeldungen in einer für den Schüler verständlichen Form.

In der Schule für sprachbehinderte Kinder (Primarstufenbereich) werden 179 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Schule wurde 1986 gegründet und trägt seit 1992 den Namen Lindenschule. In 14 Klassen werden Kinder mit Sprachbehinderungen, „die häufig in Verbindung mit weiteren Beeinträchtigungen auftreten”, heilpädagogisch gefördert und unterrichtet. Die Einrichtung arbeitet nach Richtlinien und Lehrplänen für Grundschulen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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