Schwangere durch Stau gelotst

Die Polizei hat am Wochenende dafür gesorgt, dass eine Schwangere zeitig ins Krankenhaus kam. Symbolfoto: Archiv
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sz - Ungewöhnlicher Einsatz für eine Kreuztaler Streifenwagenbesatzung am Sonntagnachmittag auf der zu diesem Zeitpunkt vollgesperrten HTS. Dort saß nämlich inmitten des kilometerlangen Staus, der sich zwischen Kreuztal und Buschhütten gebildet hatte, ein junges Pärchen fest. Nichts ging mehr, weder vor noch zurück. „Da muss man halt durch und die Nerven behalten“, meint die Polizei: „Hat man allerdings - wie unsere junge Frau - plötzlich im Abstand von nur zehn Minuten starke Wehen und befindet sich deshalb eigentlich schon auf dem direkten Weg ins Krankenhaus, dann sieht die Welt (im Stau) doch plötzlich ganz anders aus. Kinder können und wollen schließlich nicht warten, wenn sie auf die Welt wollen bzw. sollen.“ 

Also griff der mitleidende Ehemann zum Handy und wählte den Notruf 110. Prompter Auftrag der Leitstelle an eine Kreuztaler Streifenwagenbesatzung: „500 Meter vor der Anschlussstelle Buschhütten, schwarzer Golf mit schwangerer Frau an Bord mit starken Geburtswehen. Holt die da raus und bringt sie ins Krankenhaus. Und das Ganze: Avanti!“ Also eilten eine Kreuztaler Polizeikommissarin und ein Polizeioberkommissar mit Blaulicht und Martinshorn auf die HTS, drangen im Stau schließlich zu dem Auto des verzweifelten Pärchens vor, nahmen die werdende Mutter an Bord des Streifenwagens und fuhren dann - so schnell es ging - zum Krankenhaus nach Siegen. Dabei leisteten andere Streifenwagen der Kreispolizeibehörde noch tatkräftig „Schützenhilfe“, indem sie auf der Fahrt dorthin frühzeitig Absperrungen und Gassen bildeten bzw. freihielten. Mit vereinten Kräften gelang es den Beamten so dafür zu sorgen, dass Mutter und werdendes Kind noch rechtzeitig im Krankenhaus ankamen. Die Polizei hatte ihren Job gemacht. Der Rest war Sache der Ärzte und Hebammen. Aber auch die verstehen ja bekanntermaßen ihren Job...

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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