»Sehr individuelle Lösungen«

Iveco »Kompetenz Zentrum Kommunal« gestern eröffnet

matz Lindenberg. Kassel, Marburg, Köln, Düsseldorf, Unna – ein Sammelsurium an Kfz-Kennzeichen wie in einem Urlaubsort. Doch mit Urlaub hat die Ansammlung Auswärtiger nichts zu tun. Die dazugehörigen Autos standen gestern im Gewerbegebiet »An der Autobahn« in Lindenberg. Genauer gesagt vor den Toren der dort ansässigen Iveco-Niederlassung. Und die ist befördert worden zum »Kompetenz Zentrum Kommunal«. Als eines von dreien in der Bundesrepublik. Nach Potsdam (Eröffnung vergangene Woche) und Lindenberg folgt kommende Woche nur noch Ulm.

»Mit der Iveco Rhein-Sieg Nutzfahrzeuge GmbH wollen wir einen Bereich mit einem Radius von 150 km abdecken«, begründete Reiner Dellori, Leiter Technische Beratung der Iveco Magirus AG, gestern bei der Eröffnung die weit gereisten Besucher. »Wir wollen an die Erfolge der Magirus-Zeiten anknüpfen.« Zeiten, in denen das Unternehmen noch Trikotsponsor beim FC Bayern München war.

»Wir haben in den vergangenen Jahren den kommunalen Markt vernachlässigt«, gestand Dellori ein. Die Zeiten seien vorbei. »Seit etwa zwei Jahren haben wir wieder ein umfassendes Kommunalprogramm.« Dazu ermuntert worden sei man durch einen Vertrag mit der RWE.

»Hier in Freudenberg stehen den Kunden Know-how und Fahrzeuge zur Verfügung«, sagte Dellori zu den Kernkompetenzen. Zwölf Kommunalfahrzeuge stünden in jedem Zentrum für Probefahrten bereit. Ausgenommen sind Feuerwehrfahrzeuge. Dellori: »Die haben ein eigenes Vertriebsnetz.« Jedoch: »Sie können hier gewartet werden.«

»Unser Ansatz für den Kunden ist: Wir haben die Lösung für ihn«, berichtete Henning Sturmheit, Geschäftsführer der Iveco West. »indem wir sehr individuelle Kundenlösungen entwickeln.«

Warum erhielt die Stadt Freudenberg den Zuschlag für das »Kompetenz Zentrum«? Dellori: »Wir haben hier traditionell einen Top-Service gehabt, der Standort war immer schon stark und kompetent.« Die »ausgezeichnete Lage« direkt an der Autobahn und die Nähe zu den Ballungszentren Ruhrgebiet, Rheinland und Rhein/Main sowie zum nördlichen Hessen hätten ebenfalls eine große Rolle in den Überlegungen gespielt. Investiert habe man jedoch nicht materieller Art, wenn man den zur Verfügung stehenden Fuhrpark einmal außen vor lässt, sondern ausschließlich in die Schulung der Mitarbeiter. Letztere sind laut Dellori nicht neu eingestellt werden. Doch wenn das Konzept aufgehe, werde man sicherlich Neueinstellungen vornehmen müssen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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