Sehr sympathisches Trio

Samuel Harfst (Mitte) und seine beiden Bandkollegen Dirk Menger (l.) und David Harfst sorgten für angenehm warme Klänge im neuen Gemeindezentrum der FeG in Geisweid.  Foto: soph
  • Samuel Harfst (Mitte) und seine beiden Bandkollegen Dirk Menger (l.) und David Harfst sorgten für angenehm warme Klänge im neuen Gemeindezentrum der FeG in Geisweid. Foto: soph
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soph Geisweid. Irgendwie wirken die Stücke des jungen Sängers vertraut, so, als ob man sie schon öfter gehört hat. Samuel Harfst war am vergangenen Freitagabend im Rahmen der Einweihung des neuen Gemeindezentrums zu Gast in der Freien evangelischen Gemeinde in Geisweid.

Die vorwiegend jungen Zuhörer kannten ihn teilweise schon und wussten daher, was sie in den kommenden Stunden erwarten würde. Gemeinsam mit Dirk Menger (Rhodes, Klavier, Cello) und David Harfst (Rhodes, Percussion) begeisterte der Gitarrist direkt vom ersten Stück an.

Die eher ruhigen Stücke zeigen sich in einer äußerst gelungenen Mischung – nachdenklich, verträumt, optimistisch, zögerlich, fragend, warm. Ohne kitschig zu werden, trägt der sympathische Sänger seine Lieder vor, erzählt zwischendurch lustige Anekdoten aus dem Leben eines jungen Musikers und baut direkt zu Beginn eine freundschaftliche Beziehung zum Publikum auf.

In Australien war ihm aufgefallen, wie schön die deutsche Sprache ist, und so entstanden dort auch seine ersten deutschsprachigen Texte. In Liedern wie „Noch ein Liebeslied“, „Wege von mir“, „Schön, bei dir zu sein“, „Mach uns eins“ oder „Schöner Tag“ behandelt er Themen, die junge Menschen beschäftigen. Ob nun eine tiefe Liebe zu einem Partner oder zu Gott oder der Großvater, der ihn als Kind über das Feld gejagt hat – Samuel Harfst verarbeitet in seiner Musik die alltäglichen Dinge, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so wichtig erscheinen und es letztlich doch für jeden sind.

Die oftmals christlichen Inhalte bewegen sich dabei stets auf einem sehr weltoffenen und freien Niveau, jedem Zuhörer wird selbst überlassen, welche Aussage aus dem Lied hervorsticht.Denn neben seinem Glauben ist es vor allen Dingen die Musik selbst, aus der Samuel Harfst seine Inspiration und Kreativität zieht. Das Stück „Du bedeutest mir alles“ entstand, als er beide Zeigefinger in Bandagen gewickelt und seine Stimme verloren hatte – ein Liebeslied für die Musik und gleichzeitig ein Gebet.Seine sehr angenehme Stimme, die auch in den Höhen weich und sanft bleibt, lädt zum Zurücklehnen und Treibenlassen ein. Sein Bruder David und Bandkollege Dirk Menger begleiten ihn abwechselnd an Rhodes/Cello und Rhodes/Percussion, wechseln manchmal auch während der Stücke die Instrumente, was dem Vortrag eine abwechslungsreich variierende Seite verleiht. Ein wirklich netter Sänger, der mit seiner Musik eine warme Atmosphäre in den Raum zaubert, die man gerne mit nach Hause nimmt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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