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Siegener Wochenmarkt entzerrt
Siegen eröffnet Blumenstraße

Der Siegener Wochenmarkt  in der Oberstadt wurde wegen der Hygienevorschriften neu strukturiert. Es gibt deutlich mehr Platz.
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  • Der Siegener Wochenmarkt in der Oberstadt wurde wegen der Hygienevorschriften neu strukturiert. Es gibt deutlich mehr Platz.
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nja Siegen.  Der samstägliche Wochenmarkt in der Siegener Oberstadt ist um eine inoffizielle Adresse bunter geworden: Direkt im Schatten der Nikolaikirche, auf dem Parkplatz der Rathausbeschäftigten, wurde eine „Blumenstraße“ angelegt. Dorthin wurden alle Marktbeschicker verpflanzt, die Blühendes und Grünendes im Angebot haben. Denn: Um in Zeiten der Coronapandemie den Kunden und natürlich auch den Händlern ein möglichst entspanntes und sicheres Ambiente zu bieten, wurde das Stände-Ensemble entzerrt.
Oberhalb der Treppenanlage geht es weiterDie Büdchen und Verkaufswagen stehen nun allesamt weiter auseinander und verteilen sich auf eine deutlich größere Fläche als bisher.

nja Siegen.  Der samstägliche Wochenmarkt in der Siegener Oberstadt ist um eine inoffizielle Adresse bunter geworden: Direkt im Schatten der Nikolaikirche, auf dem Parkplatz der Rathausbeschäftigten, wurde eine „Blumenstraße“ angelegt. Dorthin wurden alle Marktbeschicker verpflanzt, die Blühendes und Grünendes im Angebot haben. Denn: Um in Zeiten der Coronapandemie den Kunden und natürlich auch den Händlern ein möglichst entspanntes und sicheres Ambiente zu bieten, wurde das Stände-Ensemble entzerrt.

Oberhalb der Treppenanlage geht es weiter

Die Büdchen und Verkaufswagen stehen nun allesamt weiter auseinander und verteilen sich auf eine deutlich größere Fläche als bisher. Zu Kornmarkt und Marktplatz ist nun neben besagtem Parkplatz oberhalb des Rathauses auch ein Areal unterhalb der Alfred-Fissmer-Anlage hinzugekommen. „Eine Doppelreihe an Ständen ist so vom Marktplatz verschwunden – das schafft Raum“, erläutert Christoph Schmelzer, Leiter der Arbeitsgruppe Gewerbe und Verkehrsüberwachung, während des „Marktbummels“ mit der SZ. „So verhindern wir, dass z. B. Kunden, die bei einem Händler anstehen, und Passanten kollidieren oder sich zumindest zu nahe kommen.“

Einige  Stände müssen wandern

Das funktioniert nur, wenn traditionelle Stammplätze aufgegeben werden. Gab es deswegen Knatsch? Schmelzer schüttelt den Kopf. „Weil z. B. alle Blumenhändler nun oberhalb der Stufenanlage anzutreffen sind, war man sich einig: Das ist fair.“ Zusätzlich wurden rot-weiße Pylonen aufgestellt, um die Warteschlangen zu leiten. Ziel ist der größtmögliche Schutz aller.

Personell aufgestockt

Personell wird in Zeiten der Pandemie um drei oder vier Personen aufgestockt. Sie achten mit Marktleiter Walter Heide nun nicht nur darauf, dass Abstände und Hygienevorschriften wie die Maskenpflicht eingehalten werden. Sie wissen auch, wo welcher Stand nun neuerdings zu finden ist und weisen den Weg. Tatsächlich musste auch am Samstag der ein oder andere Passant den Wochenmarkt wieder vorzeitig erlassen, weil kein Mund-Nasen-Schutz getragen wurde. 22 Händler waren diesmal zugegen, zwei hatten abgesagt. Sie kommen hauptsächlich aus der Region, aber auch aus ferneren Gefilden wie Gütersloh.

Keine räumlichen Änderungen in Weidenau und Geisweid

Zahlreiche Kunden und Anbieter kennen sich seit vielen Jahren. Familie Schollmeyer aus Siegen-Sohlbach z. B. schaut regelmäßig samstags unterm Krönchen vorbei und wurde auch diesmal wieder in der neuen Blumenstraße fündig. Der Metzgereistand von Bernd Seitz aus dem hessischen Siegbach im Lahn-Dill-Kreis ist seit 1957 fester Bestandteil des Siegener Wochenmarkts – zunächst waren es seine Eltern, die die Anreise ins Siegerland gerne „in Kauf“ nahmen. Dass sein Wagen nun nicht am angestammten Platz stehen kann, juckt ihn nicht. Er hat Verständnis für die Schutzmaßnahmen – und großartig suchen muss angesichts der Überschaubarkeit des Marktes tatsächlich niemand. Maßnahmen wie Abstandsregeln und Maskenpflicht gelten auf allen Siegener Märkten – also auch in Weidenau und Geisweid. Dort aber müssen keine räumlichen Veränderungen wie in der Oberstadt vorgenommen werden.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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