Siegen hat noch 34 Tage Zeit

Bei der Suche nach Verstärkungen:

Ex-Profi Catizone einer von vielen »Sportfreunde«-Kandidaten

rege Siegen. Während sich einige Spieler des Fußball-Regionalligisten Sportfr. Siegen momentan in wärmeren Gefilden von der Sonne bräunen lassen, Verwandte in ihren Heimatländern besuchen oder dem Pistenspaß und dem Après-Ski in den Alpen frönen, wird für Siegens »Manager« in den nächsten Tagen die ein oder andere »Überstunde« anfallen. Doch Rolf Bleck ist dank seiner inzwischen schon jahrelangen Erfahrungen ein alter Fuchs, und deshalb blickt der Sportliche Leiter der »Sportfreunde« den arbeitsreichen Tagen rund um den Jahreswechsel recht gelassen entgegen getreu dem Motto: The same procedure as every year!

Bis zum 31. Januar ist die Transferliste für Fußball-Regionalligisten geöffnet. Folgerichtig haben die »Sportfreunde« noch 34 Tage Zeit mit potentiellen Neuzugängen zu verhandeln und Verträge abzuschließen. Nicht ganz so viel Zeit haben die Spieler, ihren Vertrag beim abgebenden Verein aufzulösen, denn das muss bis zum 31. Dezember passiert sein. Steht ein Kicker am 1. Januar 2004 noch bei einem Verein unter Vertrag, dann hat er keine Chance mehr, seinen Arbeitgeber in der Winterpause zu wechseln.

»Spieler müssen uns sofort weiterhelfen«

Das ist auch der Grund dafür, warum die »Sportfreunde« vor Weihnachten bereits mit zahlreichen in Frage kommenden Akteuren verhandelt haben, und bis Silvester auch noch diverse Gespräche führen werden. »Wir haben zu sehr vielen Spielern Kontakt aufgenommen. Doch es ist nicht einfach Akteure zu finden, die unsere Konditionen akzeptieren, die bereit sind, bei einem Abstiegskandidaten zu spielen, und zudem noch eine echte Verstärkung für uns sind. Wir brauchen zwei Spieler, die nicht nur den Kader auffüllen, sondern uns sofort weiterhelfen«, erklärte Bleck gestern.

Der Sportliche Leiter bestätigte, dass auch Giuseppe Catizone vom Liga-Rivalen Stuttgarter Kickers zum Kreis der Kandidaten zählt. Der 26-jährige Italiener wurde in Waiblingen geboren und hat bis 2001 das Trikot des VfB Stuttgart getragen. Mit den Schwaben feierte er unter anderem die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft und den Aufstieg mit den Amateuren in die Regionalliga. In der 1. Bundesliga kam der Mittelfeldspieler sechsmal zum Einsatz. 2001 wechselte »Giusi« zum 1. FC Saarbrücken, für den er im Abstiegsjahr 21 Zweitliga-Spiele bestritt. Nach einem einjährigen Gastspiel im Saarland kehrte er ins Schwabenland zurück, wo er fortan das Trikot der Stuttgarter Kickers trug.

Im Februar 2003 zog sich der 26-Jährige einen Kreuzbandriss zu, weshalb er in dieser Saison noch nicht wieder zum Regionalliga-Kader gehörte. Genau das könnte ihm jetzt noch zum Verhängnis werden. »Wir wissen nicht, wann er wieder 100-prozentig fit ist und ob er dann wieder an seine alte Form anknüpfen kann. Catizone ist für uns sehr interessant, aber ich sehe ihn eher als Perspektivspieler, aber nicht als die ganz große Verstärkung. Deshalb steht es noch völlig in den Sternen, ob er einer der Spieler sein wird, die wir in der Winterpause verpflichten«, verriet Rolf Bleck.

Norkus vermutlich der einzige Abgang

Bis die »Sportfreunde« Nägel mit Köpfen machen, kann es also noch eine Weile dauern. Zudem geht der Sportliche Leiter mittlerweile davon aus, dass lediglich Joshua Caleb Norkus den Verein verlassen wird (SZ berichtete). »Bisher ist keine Spieler mit der Bitte an uns herangetreten, seinen Vertrag aufzulösen, und ich gehe zu 99 Prozent auch davon aus, dass das in den nächsten drei Tagen so bleibt«, glaubt Bleck, dass er ab Januar nur Norkus von der Gehaltsliste streichen kann.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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