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Polizei und Feuerwehr entspannt
Siegen-Wittgenstein startete ruhig ins neue Jahr

Trotz der bundesweiten Debatte über den Sinn und Unsinn der Silvester-Böllerei angesichts von Klimaschutz sowie Lärm und Aggressionen: Bei uns haben die Menschen ausgelassen den Jahreswechsel gefeiert und um Mitternacht das Jahr 2020 begrüßt – zum Beispiel in Wilnsdorf. Foto: Dirk Manderbach
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  • Trotz der bundesweiten Debatte über den Sinn und Unsinn der Silvester-Böllerei angesichts von Klimaschutz sowie Lärm und Aggressionen: Bei uns haben die Menschen ausgelassen den Jahreswechsel gefeiert und um Mitternacht das Jahr 2020 begrüßt – zum Beispiel in Wilnsdorf. Foto: Dirk Manderbach
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ch Siegen. Ein relativ ruhiger Start ins neue Jahr: Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein meldete am Mittwoch keine besonderen Vorkommnisse in der Silvesternacht. Es habe „in dieser besonderen Nacht im Vergleich zu den Jahreswechseln zuvor normal viel zu tun gegeben“, hieß es am Mittwoch aus der Polizei-Leitstelle.

68 Einsätze in der Silvesternacht

Konkret: Zwischen Mitternacht und 7 Uhr morgens gingen bei der Polizei für das komplette Kreisgebiet 109 Notrufe ein. 68 dieser 109 Anrufe mündeten in Einsätzen für die insgesamt 40...

ch Siegen. Ein relativ ruhiger Start ins neue Jahr: Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein meldete am Mittwoch keine besonderen Vorkommnisse in der Silvesternacht. Es habe „in dieser besonderen Nacht im Vergleich zu den Jahreswechseln zuvor normal viel zu tun gegeben“, hieß es am Mittwoch aus der Polizei-Leitstelle.

68 Einsätze in der Silvesternacht

Konkret: Zwischen Mitternacht und 7 Uhr morgens gingen bei der Polizei für das komplette Kreisgebiet 109 Notrufe ein. 68 dieser 109 Anrufe mündeten in Einsätzen für die insgesamt 40 diensthabenden Beamtinnen und Beamten: „Darunter war ein buntes Potpourri der Einsatzanlässe wie Brände, Ruhestörungen, Streitereien, Belästigung durch Abbrennen von Feuerwerk, Sachbeschädigungen und alkoholbedingter hilfloser Personen“, wie Polizeipressesprecher Michael Zell mitteilte.

Kreisleitstelle: Normale Lage

Auch die Leitstelle der Feuerwehren und Rettungskräfte sprach von einer normalen Lage beim Rutsch vom alten ins neue Jahr: Der Jahreswechsel sei mit 81 Einsätzen in der Summe in der Zeit vom Silvesterabend bis zum gestrigen Morgen „insgesamt verhältnismäßig ruhig mit einzelnen Spitzen“ abgelaufen, so die Kreisleitstelle.

Balkonbrand mit Folgen

Als besondere Einsätze hob sie einen Balkonbrand in der Kreuztaler Fritz-Erler-Siedlung und eine „dramatisch klingende Brandalarmierung in Eiserfeld, die sich glücklicherweise bloß als angebranntes Essen herausstellte“, hervor. In der Tat: Während überall die Sektkorken knallten und das Feuerwerk über den Häusern unterhalb des Kindelsberges bestaunt wurde, mussten die Feuerwehren aus Kreuztal, Ferndorf, Kredenbach und Fellinghausen zum ersten Einsatz des Jahres 2020 ausrücken. Erst kurz nach Mitternacht zu einem kleineren Containerbrand in der Fritz-Erler-Siedlung, anschließend direkt auf den Balkon einer Wohnung im sechsten Obergeschoss eines Mietshauses an der Kattowitzer Straße. Das Gebäude musste teilweise geräumt werden. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden, als kleineres Problem erwies sich lediglich – aufgrund der Minustemperaturen – der spiegelglatte Asphalt.

Keine Verletzen

Verletzte gab es bei diesem Brand in der Neujahrsnacht nicht, die Wohnung ist allerdings nicht mehr bewohnbar. Die großflächige Scheibe, die Balkon und Wohnraum voneinander trennte, war geborsten, dichter Raum in die Mietwohnung gezogen. Die drei Bewohner – eine Familie mit minderjährigem Kind, die während des Brandes nicht zuhause war – wurden bei Freunden untergebracht.

Brandursache unklar

Was die Ursache für den Brand ist, müssen die Ermittlungen noch zeigen. Die Einsatzkräfte vor Ort tippten am frühen Mittwochmorgen entweder auf eine defekte Kühltruhe, die auf dem Balkon abgestellt ist, oder auf einen verirrten Feuerwerkskörper.

Autor:

Christian Hoffmann (Redakteur) aus Siegen

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