Siegen zu neuen Radlern

 Sprayer Julian Irlich hat an der Giersbergstraße eine Plakatwand mit dem Logo der Kampagne gestaltet. „Siegen zu neuen Radlern“ – hört sich bekannt und recht vertraut an.  Foto: Michael Roth
  • Sprayer Julian Irlich hat an der Giersbergstraße eine Plakatwand mit dem Logo der Kampagne gestaltet. „Siegen zu neuen Radlern“ – hört sich bekannt und recht vertraut an.  Foto: Michael Roth
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mir - Ganz bewusst und gezielt möchte die Stadt Siegen eine Willkommenskultur für Fahrradfahrer entwickeln. Ein Arbeitskreis (Fraktionen, Verwaltung, ADFC, E-Bike-Projekt Remonet und Seniorenbeirat) tagt regelmäßig seit Dezember 2014, er hat ein Konzept entwickelt.

An diversen Stellen im Stadtgebiet sollen Banner auf die Gefahrenlage aufmerksam machen und Autofahrer zum defensiven Verhalten animieren. Am Dornseifer-Markt/Ecke Rosterstraße, in der Oberstadt und weiteren markanten Punkten will man die Plakate aufhängen. Eine Maßnahme zielt darauf ab, die Uni-Standorte radfahrmäßig zu verbinden. Vom Campus am Unteren Schloss zum AR-Campus am oberen Haardter Berg in 20 Minuten mit dem Rad fahren, das hält Joachim Boller, der dem bereits erwähnten Arbeitskreis vorsteht, für machbar – deshalb auch der Radschutzstreifen am Eichenhang in Weidenau. Einen Fahrrad-Stadtplan gibt es bereits, außerdem will man im Mai eine Fahrrad-App vorstellen. Und es soll in Kürze eine Radwanderkarte für den kompletten Kreis Siegen-Wittgenstein geben.

Besonders im Blick haben die städtischen Radfahrplaner die südlichen Gefilde der Stadt Siegen. In Eiserfeld will man nämlich den Radweg entlang der Sieg neu gestalten. Möglichst links der Sieg und ohne teure Brückenbauten. Noch laufen Grundstücksverhandlungen. Mit dem Lückenschluss könnte – endlich – der Radweg von Kreuztal bis zur Landesgrenze in Niederschelden vollendet werden.

Schutzstreifen für Radfahrer an Steilstrecken haben einen tieferen Sinn: Ist ein Radler auf dem Streifen unterwegs, muss der Pkw-Fahrer mit dem Überholen warten, bis das ohne Gegenverkehr gefahrlos möglich ist. 1,50 Meter Abstand, so klein bzw. groß ist die gesetzlich geregelte Distanz zwischen Auto und Rad. Ist dort kein Radfahrer unterwegs, darf die gestrichelte Linie von jedem anderen Fahrzeug überfahren werden. Absolut falsch wäre es, links neben dem Schutzstreifen zu fahren, die Fahrbahn würde unnötig eingeengt, schließlich gibt es noch so etwas wie Gegenverkehr.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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