Slam-Poetry mit Team 101

 Maximilian Humpert, Jan-Philipp Zymny und Fabian Navarro (v. l.) schufen mit ihrem bunten und abwechslungsreichen Programm eine lockere und witzige Atmosphäre. Foto: dko
  • Maximilian Humpert, Jan-Philipp Zymny und Fabian Navarro (v. l.) schufen mit ihrem bunten und abwechslungsreichen Programm eine lockere und witzige Atmosphäre. Foto: dko
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dko - Drei deutsche Poetry-Slam-Talente unter dem Decknamen Team 101 alias „Die Binary Boys“, die sich selbst irgendwo zwischen Gangster-Rappern und Literaten einordnen, waren am Sonntagabend zu Gast im Sommerfestival-Spiegelzelt vor dem Siegener Apollo-Theater. Zu diesem Team gehören die jungen Wortakrobaten Jan-Philipp Zymny, Maximilian Humpert und Fabian Navarro, die bereits bei vielen Poetry-Slams, auch im Siegener Apollo-Theater, aufgetreten sind. Schon zu Beginn des Abends kündigten sie an: Dieser Abend wird episch – ein Programm für Wahnsinnige von Wahnsinnigen. Deshalb sollten sich die Zuschauer von Anfang an vorstellen, sie seien kleine Uruk-hais, eine besonders grauenvolle Art von Orks aus „Herr der Ringe“, und müssten auch klatschen wie diese. Der Abend sollte also laut und skurril werden.

Und genau das war er auch: laut, lustig, skurril und vor allem bunt gemischt. Die drei Spaß-Dichter flüsterten, schrien, sangen, hinterfragten sich selbst, beleidigten die anderen, gaben vollen Körpereinsatz und hatten viele Texte, Gedichte und Geschichten, einzeln und auch als Gruppe, im Gepäck. Neben Texten über alltägliche Dinge wie die Spülmaschine, die schwierige WG-Suche oder auch die Gelassenheit und Entspannung, die es manchmal im Leben braucht, gab es neue Märchen oder fiese Geschichten über das Mittelalter, die dann doch viel mit der heutigen Zeit zu tun hatten.

Auch medial waren sie vielseitig aufgestellt. Neben dem „Guckspiel“ (eine Wortschöpfung aus Hörspiel und Zugucken) gab es auch ein Video und Bilder zu sehen. Ihrer Kreativität ließ das Team 101 mit seinem Filmtitel-Würfelspiel freien Lauf, bei dem der Filmtitel „Angriff der menschenfressenden Zombie-Einhörner aus der Zukunft“ entstand und auch gleich ein passendes Plakat gemalt wurde. Die drei Jungs zeigten, wie viel in ihnen steckt, denn neben den lustigen Texten, die den Zuschauern Lachtränen in die Augen trieben, gaben sie auch nachdenkliche, ernsthafte Texte zum Besten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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