SMS-Arbeiter streikten

 Mit Sprechblasen in der Hand streikten Arbeiter der Früh- und Spätschicht bei SMS Dahlbruch. Foto: Dirk Manderbach
  • Mit Sprechblasen in der Hand streikten Arbeiter der Früh- und Spätschicht bei SMS Dahlbruch. Foto: Dirk Manderbach
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

dima - 800 bis 1000 Stahlarbeiter – so schätzte der Betriebsrat – des Dahlbrucher Standortes der SMS-Group legten am Mittwoch für ungefähr eine Stunde die Arbeit nieder. Früh- und Spätschicht trafen sich dazu gemeinsam am Haupteingang des Unternehmens. „Schön, dass wir so viele sind“, begrüßte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Siegen, Andree Jorgella, die Arbeiter zur Warnstreikaktion „früh raus“ im Sonnenschein vor dem Verwaltungsgebäude.

Zuvor hatte Jorgella im Gespräch mit der SZ betont, dass es in Dahlbruch nicht zum deutschlandweit angekündigten vierstündigen Warnstreik kommen werde. Das sei am Dahlbrucher Standort der SMS-Group nicht angemessen, da man sich in Tarifgesprächen befinde.

Harsche Kritik am Management des Dahlbrucher Unternehmens hagelte es anschließend in der Rede des Betriebsratsvorsitzenden Tobias Tigges. Die Situation, in der sich das Unternehmen zurzeit befinde, könne nicht über Nacht entstanden sein. Jetzt werde panisch und mit alten Mitteln reagiert. Ihm scheine es, als ob der Kapitän des SMS-Schiffes Ballast abwerfen wolle, dabei mache er auch vor der Mannschaft nicht halt. 

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