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Covid-Patienten
So sind die Siegener Krankenhäuser momentan ausgelastet

Die Siegener Zeitung beleuchtet die aktuellen Corona-Zahlen in den heimischen Krankenhäusern.
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  • Foto: SZ-Archiv (Fotos) / Jasmin Benfer (Collage)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

tin Siegen. Seit über einer Woche gehen die Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen runter. Zumindest, wenn man die häufig zur Pandemie-Lage verwendete Sieben-Tage-Inzidenz zurate zieht. 1508,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner waren es noch vor einer Woche - 1249,9 sind es nun. Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein sank diese Zahl zuletzt auf 1367.
Hospitalisierungsrate soll Aufschluss geben
Doch wie ist die Situation in den Krankenhäusern? Hat es sich auch dort entspannt? Aufschluss darüber soll die sogenannte Hospitalisierungsrate geben. Auch die ist zuletzt runter gegangen. In Nordrhein-Westfalen liegt sie aktuell bei 6,55 Einweisungen auf 100.000 Einwohnern in der vergangenen Woche. Merkt man das auch in den drei großen Siegener Krankenhäusern?

tin Siegen. Seit über einer Woche gehen die Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen runter. Zumindest, wenn man die häufig zur Pandemie-Lage verwendete Sieben-Tage-Inzidenz zurate zieht. 1508,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner waren es noch vor einer Woche - 1249,9 sind es nun. Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein sank diese Zahl zuletzt auf 1367.

Hospitalisierungsrate soll Aufschluss geben

Doch wie ist die Situation in den Krankenhäusern? Hat es sich auch dort entspannt? Aufschluss darüber soll die sogenannte Hospitalisierungsrate geben. Auch die ist zuletzt runter gegangen. In Nordrhein-Westfalen liegt sie aktuell bei 6,55 Einweisungen auf 100.000 Einwohnern in der vergangenen Woche. Merkt man das auch in den drei großen Siegener Krankenhäusern?

Im Diakonie-Krankenhaus Jung-Stilling ist die Anzahl der an Covid erkrankten Patienten nach Angaben des ärztlichen Direktors, Prof. Dr. Christian Tanislav in den vergangenen drei Wochen ungefähr gleichgeblieben. „Sie variiert zwischen 18 und 25 Patienten. Aktuell sind es 20." In der vergangenen Woche seien einige Covid-Patienten aufgenommen worden, die auf der Intensivstation behandelt werden mussten, sagt Tanislav. Die meisten Corona-Patienten auf der Station müssten aber nicht primär wegen Sars-CoV 2 behandelt werden.

Anzahl schwer kranker Covid-Patienten weiterhin gering

Ähnlich ist die Situation auch im Kreisklinikum, wo aktuell 21 Corona-Patienten versorgt werden (davon drei auf der Intensivstation). "Bei uns ist es so, dass wir vornehmlich Patienten sehen, die aufgrund anderer Erkrankungen stationär aufnahmepflichtig sind und als Nebendiagnose einen positiven Covid-Test haben", teilt Klinik-Pressesprecherin Lara Stockschläder auf SZ-Anfrage mit. Die Anzahl der tatsächlich schwer an COVID-19 erkrankten Patienten sei im Vergleich zu den vorherigen Wellen weiterhin gering – die Belastung des Krankenhauses aber, wie in den Wintermonaten üblich, unverändert hoch. 

Im dritten Siegener Krankenhaus, dem St. Marien, werden laut Klinik-Pressesprecher Dr. Christian Stoffers aktuell 15 an Corona-erkrankte Patienten behandelt. Einer dieser Patienten liege auf der Intensivstation. Runter gegangen sei die Anzahl der Patienten zuletzt nicht, sagt Stoffers. Vielmehr hätte es sich nach einem spürbaren Anstieg vor zwei Wochen auf eine Anzahl, die zwischen 15 und 20 Personen schwankt, eingependelt. "Die Belastung ist also gut zu schultern" sagt der Kliniksprecher. Sorge bereite dem Marien-Krankenhaus aktuell jedoch die zunehmenden Ausfälle bei den Mitarbeitenden. Auch das Diakonie-Klinikum spricht davon, dass Mitarbeiter zuletzt häufig positiv getestet zu Hause bleiben mussten.

Autor:

Nico Tielke

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