Sondermann: Geplante Insolvenz

 Die Firma Sondermann-Brot, hier die Zentrale mit der Großbäckerei im Industriegebiet Sengenau in Drolshagen, schlägt eine geplante Insolvenz ein, um der Firma eine Zukunft zu ermöglichen. Foto: win
  • Die Firma Sondermann-Brot, hier die Zentrale mit der Großbäckerei im Industriegebiet Sengenau in Drolshagen, schlägt eine geplante Insolvenz ein, um der Firma eine Zukunft zu ermöglichen. Foto: win
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win - Gleich sechs Firmen, die unter dem Dach der Sondermann-Brot Management GmbH Drolshagen geführt werden, finden sich in der aktuellen Insolvenzliste des Amtsgerichts Siegen. Mit Datum vom Dienstag wurden vorläufige Insolvenzverfahren für die Firmen Sondermann-Brot, Sondermann-Brot Filialen, Sondermann-Brot Kommissionierung und Logistik, Sondermann-Brot Rhein, Sondermann-Brot Ruhr sowie Sondermann-Brot Südwestfalen eröffnet. In allen Fällen wurde Rechtsanwalt Andreas Pantlen aus Hennef zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt.

Aus einer Pressemitteilung des Unternehmens geht hervor, dass „die Hitzewelle – verbunden mit Grillverboten aus feuerpolizeilichen Gründen und absehbar steigenden Rohstoffkosten – zu bislang nicht gekannten Umsatzrückgängen in den Filialen“ geführt hätten. „Diese außergewöhnliche Flaute“, so die Mitteilung weiter, habe die Geschäftsleitung so zügig wie möglich und so gründlich wie nötig analysiert und mehrere „angemessene Handlungsoptionen geprüft, um das Geschäft zu stabilisieren und die Zukunft Sondermanns zu sichern“. Nach Abwägung aller Chancen und Risiken sei die Entscheidung gefallen, die Restrukturierung des Großfilialisten „mit den Instrumenten der Insolvenzordnung zu meistern“.

Die Belegschaft in der Produktion in Drolshagen (rund 130 Beschäftigte) wie auch in den insgesamt 110 Filialen im Raum Siegerland, Sauerland, Bergisches Land, Rheinland und im Ruhrgebiet mit rund 650 Beschäftigten sei schriftlich informiert worden.

Die Tochterfirmen Sondermann-Brot Westfalen, Sondermann-Brot Sauerland, Sondermann-Brot Bochum und Lubig sind von der Entscheidung nicht betroffen. Dazu gehört aus der Reihe der Filialen im SZ-Verbreitungsgebiet nur die Filiale im Olper Obi-Markt. Der Verkauf laufe jedoch in allen Filialen weiter, hieß es auf Nachfrage der SZ.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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