Sorgen bei manchen Gerätehäusern

 Zur Jahresdienstversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Berleburg am Samstag in der Schützenhalle in Wunderthausen. Die Überreichung von Ehrenzeichen in Gold und in Silber an besonders verdiente Feuerwehrleute war einer der Höhepunkte der Jahresdienstversammlung der Berleburger Gesamtwehr. Foto: Björn Weyand
  • Zur Jahresdienstversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Berleburg am Samstag in der Schützenhalle in Wunderthausen. Die Überreichung von Ehrenzeichen in Gold und in Silber an besonders verdiente Feuerwehrleute war einer der Höhepunkte der Jahresdienstversammlung der Berleburger Gesamtwehr. Foto: Björn Weyand
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bw - Eine Entlassung ist ja eigentlich eine unschöne Sache, doch für Klaus Langenberg ist diese mit einer Entlastung verbunden. Der stellvertretende Berleburger Wehrführer und außerdem noch stellvertretende Kreisvorsitzende des Feuerwehrverbands gab nach 28 Jahren seinen Posten als Zugführer des Löschzugs 6 ab. Die anderen Posten behält Langenberg natürlich. Noch ein Abschied stand am Samstag bei der Jahresdienstversammlung der Bad Berleburger Feuerwehr, die in der Schützenhalle in Wunderthausen stattfand, an. Mit stehenden Ovationen bedankten sich die Feuerwehrleute der Odebornstadt bei Edeltraud Brandt, „unsere gute Fee in der Stadtverwaltung“, wie Wehrführer Reiner Schilling feststellte. Doch auch hier heißt es: Niemals geht man so ganz, denn Edeltraud Brandt sicherte den Kameradinnen und Kameraden zu, dass sie ihnen helfend zur Seite stehen werde, wenn sie etwas im Ehrenamt leisten könne.

Die Ehrungen und die Dankesworte waren die emotionalen Höhepunkte der Jahresdienstversammlung. Die Berleburger Feuerwehr hatte Ende des vergangenen Jahres insgesamt 494 aktive Mitglieder, hinzu kamen 173 Jugendfeuerwehrleute sowie 98 Kameraden in der Ehrenabteilung. Macht unter dem Strich derzeit 765 Mitglieder, das waren 17 mehr als im Vorjahr. Großen Anteil an der positiven Entwicklung hat die Jugendfeuerwehr, auf die Reiner Schilling „ganz persönlich stolz“ ist. Die Feuerwehr hat im gesamten Stadtgebiet 34 Einsatzfahrzeuge, allerdings sind einige davon nur bedingt einsatzbereit, erwähnte Klaus Langenberg, der den Jahresbericht für die Wehrführung abgab. Allerdings gab es auch jüngst Verbesserungen: Ein neues Fahrzeug ging an die Wunderthäuser Löschgruppe, während der Löschzug 6 ein gebrauchtes Fahrzeug bekam. Im Moment steht die Anschaffung eines Einsatzleitwagens an.

Als recht bedenklich stuft die Wehrführung die Situation rund um die Gerätehäuser ein. In den Startlöchern steht der Anbau an die ehemalige Schule in Wunderthausen, wo die örtliche Löschgruppe einziehen wird. In dieser Woche sollen offenbar die Arbeiten starten. Weitere Neu- und Umbaumaßnahmen sollen, so Klaus Langenberg weiter, so rasch wie möglich umgesetzt werden. Investitionen stehen auch im Bereich des Atemschutzes an, während die Umrüstung auf den digitalen Funk im vergangenen Jahr vollzogen wurde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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