Soul Affair feierte ganz groß

 Vier starke Stimmen bestimmten den Sound von Soul Affair maßgeblich mit: Sabine Jost, Leslie Jost, Anni Barth und Karsten Burkardt (v. l.). Foto: hel
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hel - Tropisch waren die Temperaturen, höllisch gut war die Stimmung, als am Freitagabend die Siegener Kultband Soul Affair im Kulturhaus Lÿz ihr zehnjähriges Jubiläum feierte. Ausverkauftes Haus konnte der Veranstalter, der Jazzclub Oase, vermelden, der mit Soul Affair eine Formation im Angebot hatte, die ihrem Publikum in Sachen mitreißender Spielfreude nichts schuldig blieb. Das volle Dutzend Soul Affair, bestehend aus vier Stimmen, einer dreiköpfigen Brass Section, groovendem Bass, federndem Schlagzeug plus Percussion sowie einem heißen und fettigen Gitarren- und Keyboard-Sound, sorgte dafür, dass bis tief in die späte Nacht hinein die Geschichte des Soul samt artverwandter Genres – von Funk über R&B bis Latin – ziemlich authentisch unters tanzfreudige Publikum gebracht wurde.

Und weil man reichlich aus einem in zehn Jahren angehäuften Songfundus schöpfte, der den Bogen von Klassikern wie „Soul Man“ „Purple Rain“, „Think“, „Boogie Wonderland“ und „Lady Marmalade“ bis zu „Valerie“ von Amy Winehouse spannte, reicherten Gäste, die irgendwann einmal die Geschicke von Soul Affair bestimmten, das aus über zwei Dutzend Songs bestehende Set zusätzlich an. Diana Simon und Liisa Wahler verstärkten mit ihren Auftritten die starken Gesangsstimmen von Anni Barth, Sabine Jost und Leslie Jost sowie Karsten Burkardt.

Ein halbes Jahrhundert Soul und Funk, präsentiert in einer dreistündigen Show: Das war ganz nach dem Geschmack der Soul-Affair-Fans. Bis zur letzten Zugabe gab die Formation auf der Schauplatz-Bühne alles, um einen Abend lang das Herz und die Seele des Soul nach Siegen zu tragen. Statt perfektionierter Routine, die man bei einem im Verlauf von zehn Jahren immer wieder angestimmten Repertoire erwarten konnte, lieferten die Musiker von Soul Affair eine Songfolge ab, die bestimmt war von der Leidenschaft des Augenblicks. Die große Besetzung machte es möglich, dass auch aufwändig arrangierte Titel ohne Umwege beim Publikum mit höchstmöglicher Authentizität ankamen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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