„Spatzen“ wussten zu begeistern

 Dass die Kastelruther Spatzen zum wiederholten Mal den Weg nach Wittgenstein fanden und hier ihre Zuhörer begeisterten, war dem emsigen Weidenhäuser Fanclub zu verdanken. Foto: schn
  • Dass die Kastelruther Spatzen zum wiederholten Mal den Weg nach Wittgenstein fanden und hier ihre Zuhörer begeisterten, war dem emsigen Weidenhäuser Fanclub zu verdanken. Foto: schn
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schn -  Am Freitagabend war die Berghäuser Fest- und Kulturhalle derart voll besetzt, dass man trotz der Minusgrade im Freien im Inneren locker die Heizung hätte ausschalten können und trotzdem noch ins Schwitzen gekommen wäre. Kein Platz war mehr frei, an den Tischreihen drängten sich die Besucher, von denen die meisten von weiter her angereist waren und sich ihre Karten schon im Vorverkauf besorgt hatten. Aber wie sind die Kastelruther Spatzen aus Südtirol ins Wittgensteiner Land gekommen? Die Band, die seit über 30 Jahren mit ihrer volkstümlichen Musik im gesamten deutschsprachigen Raum Erfolge feiert, hat einen besonders aktiven Fanclub in Weidenhausen.

Für die eingefleischten Fans gehört es seit einigen Jahren zu den Höhepunkten, ihre Lieblingsband nach Wittgenstein zu holen. Schon mehrfach waren die Musiker, die im Laufe der Zeit mit 65 goldenen Schallplatten ausgezeichnet worden sind, in der heimischen Region zu Gast und sorgten jeweils für ein volles Haus. Der Fanclub rund um Marion Wunderlich hatte gleich die Weidenhäuser Dorfgemeinschaft mit eingebunden, um die Arbeit rund um das Konzert zu stemmen. Die Helfer bedienten die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Gäste zünftig in Dirndl und Lederhosen gewandet.

Die Kastelruther Spatzen, die von ihren Fans einfach „Die Spatzen“ genannt werden, machten in Berghausen im Rahmen ihrer Weihnachtstournee Station. Entsprechend besinnlich war auch die Liedauswahl der Südtiroler. Die Profis auf der Bühne fanden die richtige Mischung aus Stimmung und stimmungsvoller Musik. Mit dabei waren viele der bekannten Stücke aus den vergangenen Jahren und natürlich auch vom aktuellen Album. Die eingefleischten Fans konnten die Lieder selbstverständlich mitsingen. Auch da zeigte sich wieder, dass die Kastelruther Spatzen eine treue Fangemeinde haben, und zwar quer durch mehrere Generationen.

Bis die „Spatzen“ auf die Bühne kamen, hatten zwei Interpreten im Vorprogramm das Publikum schon auf Betriebstemperatur gebracht und der Haupt-Act hatte leichtes Spiel in der Berghäuser Halle. Besonders angetan waren die Zuhörer von „Sanny“. Der Schlagersänger hatte gleich einen eigenen Fanclub mitgebracht. In der ganzen Halle waren Menschen mit Fanschals zu sehen, auf denen groß sein Name zu lesen war. Das Publikum war durch die Bank begeistert – auch von Alexander Rier, dem Sohn von Spatzen-Frontmann Norbert Rier. Der Sänger zeigte, dass auch er ein Profi ist, allerdings mit Schwerpunkt auf einem anderen Musikstil als der Vater.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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