Sperrung im Ilsetal durch Unwetter

Dem Sturmtief „erlag“ auch der schmucke Weihnachtsbaum im Nordkreisel der Stadt dem heftigen Sturm: Die Feuerwehr musste die Fichte aus Sicherheitsgründen fällen. Foto: Martin Völkel
  • Dem Sturmtief „erlag“ auch der schmucke Weihnachtsbaum im Nordkreisel der Stadt dem heftigen Sturm: Die Feuerwehr musste die Fichte aus Sicherheitsgründen fällen. Foto: Martin Völkel
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

tika/vö - Sturmtief „Nils“ fegt mit seiner ganzen Wucht über Wittgenstein hinweg. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für den Altkreis herausgegeben, die noch bis Dienstagabend (22 Uhr) offiziell gilt. Stellenweise sollen bis heute bis zu 90 Liter Regen pro Meter fallen. Dies bedeutet Starkregen sowie Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h. Bereits in den vergangenen zwei Tagen sorgte das Unwetter, das derzeit über das gesamte Land zieht, für Schäden und Straßensperrungen. Es regnete Bindfäden. Am Montag musste die Polizei daher die Kreisstraße 35 zwischen Feudingerhütte und dem Abzweig K 17 im Ilsetal für den Verkehr sperren. Der kräftige Dauerregen hatte den Bach über die Ufer treten lassen sowie die Straßengräben stellenweise überflutet – der Wasserpegel stieg im Verlauf der Nacht immer weiter an.

Bereits am Morgen hatte die Freiwillige Feuerwehr in Erndtebrück zu einem Einsatz im Sonnenweg ausrücken müssen. Durch den kräftigen Sturm war ein Baum umgestürzt, weitere waren in Schieflage geraten. „Nach Rücksprache mit der Polizei haben wir die Straße in Erndtebrück daher zur Sicherheit gesperrt. Eine hinzugerufene Spezialfirma hat dann die betroffenen Bäume umgesägt“, erklärte der Löschzugführer von Erndtebrück, Heinrich Hoffmann, auf SZ-Anfrage. Im Kerngebiet von Bad Berleburg war die Lage indes am Abend noch ruhig. „Bisher haben wir keine Einsätze wegen Hochwassers gehabt, noch ist alles ruhig – und dies kann so bleiben“, berichtete Roland Lauber im Gespräch mit der Heimatzeitung.

Der Löschzugführer des Zuges 1 in der Odebornstadt beobachtete die Lage aber genau und hatte dabei auch die Wasserpegel von Eder und Odeborn im Blick, die peu á peu stiegen – der der Odeborn betrug bereits über 1,40 Meter am Messpunkt in Raumland, die Eder hatte eine Höhe von rund 1,85 Metern in Beddelhausen und über 1,70 Metern in Müsse. Die vom Wetterdienst angekündigten heftigen Sturmböen sorgten bereits am späten Sonntagabend für mehrere Feuerwehreinsätze im Stadtgebiet von Bad Berleburg. Ein umgestürzter Baum, der glücklicherweise einen fahrenden Pkw knapp verfehlt hatte, musste von der Bundesstraße 480 zwischen Dödesberg und Albrechtsplatz geräumt werden, ein weiterer Baum versperrte die Landesstraße 717 zwischen Bad Berleburg und Diedenshausen – im Bereich Laibach.

Letztlich „erlag“ auch der schmucke Weihnachtsbaum im Nordkreisel der Stadt dem heftigen Sturm: Die Feuerwehr musste die Fichte aus Sicherheitsgründen fällen. Die Mitarbeiter des Bauhofes beseitigten zudem einen extrem schief stehenden Baum im Fußgänger-Rainchen oberhalb der Aral-Tankstelle.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.