Sportfr. Siegen heute Abend schon unter Zugzwang

Mittelfeld-Motor: Der gegen Windeck bärenstarke Orhan Özkaya (Bildmitte) soll das Spiel der Sportfr. Siegen auch heute Abend in Herne antreiben. Foto: cst
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ubau Siegen. Nach der unerwarteten 2:3-Heimniederlage gegen Germania Windeck steht der heimische Fußball-NRW-Ligist Sportfr. Siegen heute Abend im Auswärtsspiel bei Westfalia Herne schon unter Zugzwang (Anstoß: 19 Uhr). Im alt ehrwürdigen Stadion am Schloss Strünkede muss gepunktet werden, um nicht bereits zu Saisonbeginn den Kontakt zu den Spitzenteams zu verlieren.

Doch Vorsicht ist geboten: Das Team des früheren Zweitligisten steht für Kampfkraft und hohe Laufbereitschaft. Diese Tugenden, davon ist Sportfreunde-Trainer Jörg Jung überzeugt, wird die Westfalia auch heute Abend in die Waagschale werfen. Zum Saisonauftakt erreichte Herne ein 1:1 beim VfB Hüls.

„Die Westfalia hat nun zwei Heimspiele hintereinander und will diese sicher nutzen, um gut zu punkten“, erwartet Jung einen heißen Tanz im nördlichen Ruhrgebiet. Siegens Coach gibt sich aber dennoch selbstbewusst: „Wir wollen nicht zu sehr auf den Gegner schauen, sondern uns auf unsere Stärken besinnen. Wenn wir unser Leistungspotenzial abrufen, dann hat es jede Mannschaft schwer, gegen uns zu gewinnen. Es sei denn, wir schlagen uns – wie am vergangenen Freitag gegen Windeck – durch individuelle Fehler selbst.“

Nach den Abgängen zahlreicher Stammkräfte wie Torjäger Martin Setzke (Schwarz-Weiß Essen), den Antreibern André Badur (SSVg Velbert) und Sven Barton (Bonner SC) sowie Abwehrrecke Michael Baum (SG Wattenscheid 09), an dem auch die Siegener Interesse bekundet hatten, suchen die Westfalen – ähnlich wie die Sportfreunde – noch nach dem passenden Spielrhythmus und der idealen Aufstellung. Bekanntester Neuzugang der traditionsreichen Westfalia ist der von Schwarz-Weiß Essen gekommene Angreifer Abdou-Nassirou Ouro-Akpo.

Bei Hernes Trainer Frank Schulz genießen die Sportfreunde hohen Respekt: „Siegen ist für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft – allein schon wegen der finanziellen Möglichkeiten“, ließ der Ex-Profi verlauten. „Wir müssen hingegen sehen, dass wir den Umbruch gut hinbekommen und nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Das ist schwierig genug, aber auch eine sehr reizvolle Aufgabe.“Gespannt sein darf man darauf, ob Siegens Coach Jörg Jung personelle Konsequenzen aus der Auftaktniederlage ziehen wird. „Im Großen und Ganzen werde ich der Mannschaft des Windeck-Spiels vertrauen, denn die Vorstellung war abgesehen vom Ergebnis gut. Vielleicht gibt es ein, zwei Veränderungen. Das werde ich kurzfristig entscheiden“, so Jung gegenüber der SZ. Sicher war gestern nur, dass Lukas Lenz (Aufbautraining) und David Müller (Trainingsrückstand) nicht zum Sportfreunde-Kader gehören werden – und dass die Siegener in Herne bereits unter Zugzwang stehen . . .

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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