Sportfr. Siegen souverän weiter

 Unser Bild vom Kunstrasen des Leimbach-Stadions zeigt einen Zweikampf zwischen Tim Neumann (links) und dem Siegener Abdelhamid Sabiri. Foto: cst
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klug - 500 Fans jubelten, als die Siegener gestern gleich mehrere individuelle Fehler des Gegners nutzten, um am Ende im Westfalenpokal in die nächste Runde einzuziehen. Trainer Ottmar Griffel stellte gegen denselben Gegner, der am Sonntag in Rhynern auch zum Ligastart wartet, sechs Spieler auf, die auch letzte Saison für den SFS spielten: Torhüter Dominik Poremba, die Verteidiger Til Bauman und Serkan Dalman sowie Philipp Frisch, Mark Zeh und Haluk Aslan.

In der 16. Minute behauptete sich Aslan stark im Zweikampf und steckte zu Björn Jost durch, der zum Ärgernis von Griffel haarscharf am Tor vorbeischoss. Wenig später konnte und musste sich dann Poremba beweisen: In der 18. Minute war Mergim Deljiu nach einer Hereingabe frei, doch der Torhüter des SFS warf sich klasse in den Schuss hinein. Aslan war es dann wenig später, der mit einem genialen Pass Neuzugang Abdelhamad Sabiri bediente. Martin Zakrzewski konnte den wendigen Stürmer nur mit einer Notbremse aufhalten und sorgte so für eine Dezimierung des Gegners (23.). „Natürlich war diese Rote Karte sehr vorteilhaft für uns“, urteilte Philipp Frisch nach dem Spiel. Wenig später leistete sich der zukünftige Oberligakonkurrent Rhynern einen weiteren Fauxpass: Jost, der zuvor Griffels Meinung nach „das Tor hätte machen müssen“, antizipierte einen fehlerhaften Rückpass, legte sich den Ball gekonnt am gegnerischen Torwart vorbei und schob zur Freude der Fans zum 1:0 ein (25.).

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel erzielten die nun überlegenen Sportfreunde die Entscheidung. Nach einer Ecke köpfte Frisch den Ball noch einmal gefährlich in den Strafraum, wo Sabiri mit einem sehenswerten Fallrückzieher zum 2:0-Endstand in die Maschen traf. „Ich wollte den Ball nochmal scharf machen, und er macht das dann richtig gut.“, beschrieb Frisch selbst diese Schlüsselszene. Siegen spielte die Partie darauf gekonnt herunter und verbuchte so das für Trainer so wichtige erste Erfolgserlebnis. Griffel meinte, dass „der Sieg unterm Strich wegen der klareren Chancen verdient gewesen ist. Nur sollte es klar sein, dass am nächsten Sonntag ein ganz anderes Rhynern auf uns wartet.“ Am meisten freut es Griffel allerdings, dass „der Siegener Fußball die Zuschauer begeisterte.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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