Stadt will Nutzer ins Boot holen

 Die Stadt Bad Berleburg will für für die öffentliche Bücherei an der Poststraße sprichwörtlich ein neues Kapitel aufschlagen. Auf der Basis des Landesprogramms „Dritte Orte“ soll ein neues Konzept entwickelt werden. Foto: Martin Völkel
  • Die Stadt Bad Berleburg will für für die öffentliche Bücherei an der Poststraße sprichwörtlich ein neues Kapitel aufschlagen. Auf der Basis des Landesprogramms „Dritte Orte“ soll ein neues Konzept entwickelt werden. Foto: Martin Völkel
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vö - Die Stadtbücherei in Bad Berleburg soll zukunftsfähig aufgestellt werden – nach Möglichkeit mit Geldern aus dem Landesprogramm „Dritte Orte“: Mit diesem Thema beschäftigt sich der Ausschuss für Soziales, Bildung, Sport und Kultur in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 3. April (Beginn: 18 Uhr im Johannes-Althusius-Gymnasium).

Dabei sei den Bedarfen der bisherigen und zukünftigen Nutzer sowie der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung zu tragen, heiß es in der entsprechenden Druckvorlage der Verwaltung. Neben den bestehenden Partnern der Stadtbücherei – Schulen, Kindergärten, Lesepaten und andere – solle das Angebot auch für neue Interessenten ausgeweitet werden. Eine Zielgruppe seien heimische Unternehmen. Die Stadtverwaltung: „Das Landesprogramm Dritte Orte bietet eine passgenaue Chance, diese Weiterentwicklung gefördert zu bekommen.“ Ziel des Förderprogramms sei es, durch Öffnung und Vernetzung bzw. Bündelung von kulturellen Angeboten wie auch Angeboten der Bildung und Begegnung die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum zu sichern und zu erweitern.

Die Stadtbücherei Bad Berleburg erfülle das laut Förderprogramm notwendige Anforderungsprofil, um zu einem „Dritten Ort“ ausgebaut werden zu können. Die Förderphase 1 sehe zunächst die Entwicklung eines Konzeptes mit einer Maximalförderung von 50 000 Euro – 80 Prozent Förderung der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben – vor. Hier schlage die zuständigen Abteilung im Rathaus vor, einen offenen Beteiligungsprozess zur Konzeptentwicklung zu führen. „Neben den bereits bestehenden Kooperationspartnern und Nutzern der Stadtbücherei sollen weitere Gruppen und Institutionen zu Werkstattgesprächen mit externer Moderation eingeladen werden, um anhand bestehender und zukünftiger Bedarfe neue, kreative Ideen für einen Dritten Ort zu entwickeln.“

Durch diese breite öffentliche Beteiligung solle ein Wir-Gefühl entstehen und damit eine stärkere Identifikation mit der Stadtbücherei Bad Berleburg als „unserem Dritten Ort“ erreicht werden. Die Entwicklungen und Vernetzung der Schülerbüchereien und Bücherschränke im Stadtgebiet, auch im Hinblick auf Digitalisierung, solle mitgedacht werden. Zudem solle unter dem Aspekt internationale Öffnung und Kooperation der Austausch mit der Bad Berleburger Partnerstadt Fredensborg gesucht werden.

Mögliche Vernetzungen mit bereits bestehenden Projekten im Bereich Digitalisierung – Digitale Dorf.Mitte oder Cognitive Village – und angedachten Kulturprojekten – historischer Stadtrundgang – sollten in die Überlegungen mit einbezogen werden. Erste Gespräche mit potentiellen Projektpartnern, zum Beispiel mit der Kulturgemeinde, sollten möglichst noch vor Antragstellung geführt werden, um bereits Ansätze für die geplante Konzeptentwicklung aufzeigen zu können.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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