Stadtfest Kirchen erlebte Besucheransturm

 Immer ein gerngesehener Gast in Kirchen ist Clown Rudi, der gestern nicht nur als Charlie Chaplin auftrat, sondern auch sein akrobatisches Talent zeigte.  Spiel und Spaß bei der ev.-freikirchlichen Gemeinde.  Früh übt sich: Ein kleiner Schmiedemeister in Aktion.  Die Besucher strömten in Scharen zum Stadtfest: Auf der Lindenstraße herrschte ein dichtes Gedränge, da sich hier ein Großteil der Aktivitäten abspielte. Fotos: Thorsten Stahl   Diesmal konnten die Gruppen der Tanzschule Tuppeck ohne Probleme die Bühne erklimmen.   In der Sparkasse stand ein Flugsimulator, an dem kleine Piloten einmal ihr Geschick am Steuerknüppel ausprobieren konnten.   Auch Künstler und Kunsthandwerker stellten wieder aus.  Die Kirchener Feuerwehr hatte ein Schrottauto mitgebracht, an dem sie das Bergen von Unfallopfern demonstrierte.  Bei leider schon wieder schlechterem Wetter gingen am Abend die beiden Konzerte über die Bühne (hier zu sehen die „Boogie Wonderstars“). Foto: rai  stadtfest kirchen stadtfest kirchen stadtfest kirchen stadtfest kirchen stadtfest kirchen
  • Immer ein gerngesehener Gast in Kirchen ist Clown Rudi, der gestern nicht nur als Charlie Chaplin auftrat, sondern auch sein akrobatisches Talent zeigte. Spiel und Spaß bei der ev.-freikirchlichen Gemeinde. Früh übt sich: Ein kleiner Schmiedemeister in Aktion. Die Besucher strömten in Scharen zum Stadtfest: Auf der Lindenstraße herrschte ein dichtes Gedränge, da sich hier ein Großteil der Aktivitäten abspielte. Fotos: Thorsten Stahl Diesmal konnten die Gruppen der Tanzschule Tuppeck ohne Probleme die Bühne erklimmen. In der Sparkasse stand ein Flugsimulator, an dem kleine Piloten einmal ihr Geschick am Steuerknüppel ausprobieren konnten. Auch Künstler und Kunsthandwerker stellten wieder aus. Die Kirchener Feuerwehr hatte ein Schrottauto mitgebracht, an dem sie das Bergen von Unfallopfern demonstrierte. Bei leider schon wieder schlechterem Wetter gingen am Abend die beiden Konzerte über die Bühne (hier zu sehen die „Boogie Wonderstars“). Foto: rai stadtfest kirchen stadtfest kirchen stadtfest kirchen stadtfest kirchen stadtfest kirchen
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thor Es bleibt dabei: Der Mut der Stadt Kirchen, ausgerechnet im tristen und kalten November eine so große Freiluft-Veranstaltung wie das Stadtfest ins Leben gerufen zu haben, wird weiter belohnt. Und damit sind nicht nur Tausende von Besuchern Jahr für Jahr gemeint, vielmehr sollte man inzwischen davon ausgehen, dass es auch ganz weit oben viel Zuspruch gibt. Denn nach Sturm und Wolkenbruch in der Nacht zuvor war dem Fest  am Sonntag einmal mehr ein fast optimales Wetter beschert – erst ganz spät fielen erste Tropfen. Dabei drohte gegen 2 Uhr noch die Technik der Bühne Schaden zu nehmen, da sich das Wasser unaufhaltsam seinen Weg bahnte. Doch letztlich blieb alles heil, die Kirchener waren am Mittag bestens vorbereitet, ihre Besucher aus dem Siegerland und Westerwald willkommen zu heißen – und diese kamen in Scharen zur 10. Auflage des Stadtfestes. In Anlehnung an den alten Hit von Grooveminister darf man sagen: „Das hatten sie sich verdient.“

Was die Baustelle der neuen Siegbrücke nicht schaffte, gelang so dem Stadtfest: Auf der Lindenstraße gab es zeitweise kein Durchkommen mehr. Hier machte es sich bemerkbar, dass der Veranstaltungsraum diesmal deutlich kompakter ausfiel – Bahnhofstraße und Brückenstraße mussten für den Verkehr offengehalten werden. Diese positiven Auswirkungen waren auch Stadtbürgermeister Wolfgang Müller nicht verborgen geblieben, wenngleich damit für die Organisatoren um Sven Wolff aus dem Stadtbüro auch ein gewisses Dilemma verbunden ist. Denn so erfolgreich das diesjährige Konzept war, so will man doch bei künftigen Veranstaltungen auch wieder an die Einzelhändler in der „Unterstadt“ denken.

Für Müller war es gestern sein letztes Fest als Stadtbürgermeister, nächstes Jahr wird er bekanntlich nicht mehr kandidieren. Er scheide mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zwar werde er künftig viel mehr Zeit für Familie und Privates haben, gleichzeitig habe ihm aber die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten viel Freude bereitet. Das Stadtfest sei mit „sehr viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement“ verbunden, so Müller. Viele Menschen würden sich einbringen, um „ihr Kirchen“ voranzubringen.

In Tat war  und ist  es der familiäre und im positiven Sinne unaufgeregte Charakter, der inzwischen eine Art Markenzeichen des Stadtfestes ist. Die ganz spektakulären Aktionen sucht man sicher vergebens – aber das ist auch gut so. Das Programm, größtenteils von den Vereinen getragen, spricht alle Generationen und nicht nur die Kirchener selbst an. Für die Kinder gab es jede Menge zu entdecken und auszuprobieren, gerade auch Clown Rudi sorgte nicht nur als Charlie Chaplin für viel Heiterkeit. Auch wenn einige rein kommerzielle Stände natürlich nicht zu vermeiden sind, so hat man dennoch nie das Gefühl, auf einem niveaulosen Markt zu sein, wo billige Socken mit Plastik-Spielzeug konkurrieren.

In diesem Jahr dürfte es auch kein unrühmliches Nachspiel hinsichtlich des Bühnenprogramms geben. Alle Gruppen – auch die der Tanzschule Tuppeck – hatten ausreichend Zeit, sich vor großem Publikum vorzustellen. 2012 war es aufgrund des Besuchs der Abordnung aus dem französischen Abbeville zu Verzögerungen und Ärger gekommen. Moderator Hans Imhäuser hatte jedenfalls am Mikro alles im Griff, auch wenn er den Herkersdorfer Narren einen neuen Schlachtruf verpasste: „Schlöck’ en ronner.“ Der HCC wird es verkraften. Bis in den Abend feierte man in Kirchen eine stimmungsvolle Party, die mit den Konzert der „Big Maggas“ und „Boogie Wonderstars“ ihren Abschluss fand.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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