Städte planen gewaltiges Konzert

win - Es soll ein Konzert der Superlative werden: Die Städte Olpe und Attendorn planen gemeinsam für August 2016 das „Biggevent“. Die „Großveranstaltung am Biggesee“, so das bislang interne Papier, wird auf Kosten von 780 000 Euro veranschlagt. Auf einer Schwimmbühne von 45 mal 25 Metern soll ein Künstler bzw. eine Band auftreten, die bundes- und europaweit ganz vorn mitspielt. Das Motorschiff „Westfalen“ soll als Premium-Bereich für sogenannte „Backstage“-Karten dienen.

Funktioniert das Konzept, dann soll sogar ein Erlös eingespielt werden. Dieser, so der Stand der Planungen, soll aller Voraussicht einem guten Zweck weitergegeben werden, das Konzert somit den Charakter einer Benefiz-Veranstaltung haben. Doch für den Fall aller Fälle müssten die Städte Olpe und Attendorn jeweils mit 390 000 Euro einstehen, Kosten, die entstünden,wenn alles stattfindet, keine Karte verkauft wird und kein Sponsor einspringt. Gerechnet wird mit 17 000 Zuschauern.

Schauplatz soll das Strandbad am Sonderner Kopf sein, wo der Käufer der Anlage, Dietmar Harsveldt, den Bau der Schwimmbühne plant, die eine Dauereinrichtung werden soll (die SZ berichtete).

Der Plan wurde am Donnerstag den Olper Ratsmitgliedern in nichtöffentlicher Sitzung unter dem Tagesordnungspunkt „Informationen“ von Tatjana Schefers, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins „Olpe Aktiv“, präsentiert. Dem Vernehmen nach wurde zwar überwiegend Zustimmung signalisiert, aber nicht wenige kritische Stimmen sehen das finanzielle Risiko als zu groß.

Entschieden werden muss im Zuge der bald startenden Haushaltsdebatten, denn der Risiko-Beitrag müsste als potenzielle Ausgabe in den jeweiligen Haushaltsplan beider Städte eingestellt werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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