Startschuss für die zweite Bauphase

 Die heimische Baufirma Müsse hat die Arbeiten für die nächste Ausbaustufe des Fernwärmenetzes in Bad Laasphe aufgenommen. Ab sofort wird das Leitungsnetz vom Bereich um das Gymnasium aus erweitert. Foto: Björn Weyand
  • Die heimische Baufirma Müsse hat die Arbeiten für die nächste Ausbaustufe des Fernwärmenetzes in Bad Laasphe aufgenommen. Ab sofort wird das Leitungsnetz vom Bereich um das Gymnasium aus erweitert. Foto: Björn Weyand
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bw - Die zweite Stufe für den Ausbau des Fernwärmenetzes in Bad Laasphe hat begonnen. Nach einer längeren Pause im Winter können die Bauarbeiten zur Erweiterung des Netzes nun fortgesetzt werden. Die heimische Baufirma Müsse hat die Arbeiten in dieser Woche wieder aufgenommen und widmet sich den Bauabschnitten 1.2 und 2.0. Die Leitungen würden nun in Richtung Grundschule verlegt, sagte Joachim Debus von der Bad Laasphe-Energie GmbH auf Anfrage unserer Zeitung. Während der Frostperiode sei es nicht möglich gewesen, weiteren Leitungsbau zu betreiben – zumal ja auch neue Wasserleitungen in diesem Zuge verlegt werden. Im Herbst war die Ausbaustufe 1 erfolgreich abgeschlossen worden, sagte der Projektverantwortliche aus dem Laaspher Rathaus. Das Blockheizkraftwerk hat den Betrieb aufgenommen und versorgt die an das Städtische Gymnasium angeschlossenen Altgebäude – also die Aula, die beiden Turnhallen und auch das Lehrschwimmbecken. Das Gymnasium selbst ist dagegen außen vor, denn schließlich hat das Schulgebäude erst eine energetische Sanierung hinter sich. Mit den bisherigen Erfahrungen dieses Modellprojekts, für das ja auch erhebliche Fördergelder an die KWK-Modellkommune Bad Laasphe fließen, ist Joachim Debus sehr zufrieden.

Dies gilt auch für die Vermarktung. Die Ankerkunden hätten sich bekanntlich zum Anschluss an das „Altstadtkraftwerk“ entschlossen. Gleichwohl gelte es, nun auch noch mehr Anwohner der Altstadt von der Wärmeversorgung aus dem Netz der Bad Laasphe-Energie zu überzeugen. Weitere Informationsveranstaltungen seien vorgesehen, erklärte Joachim Debus. In diesem Jahr wird der Ausbau des Rohrnetzes weiter vorangetrieben. Noch hätten die bisher unentschlossenen Bürger die Chance, sich die Sache zu überlegen – aber spätestens im nächsten Jahr müsse die Entscheidung feststehen, meinte Debus. Übrigens sei die Bad Laasphe-Energie GmbH ja auch beim Strompreis recht gut aufgestellt. Bekanntlich liefert das Blockheizkraftwerk im Untergeschoss der Bad Laaspher Aula nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Noch ein Hinweis für die Anlieger: Für die Dauer der aktuellen Baumaßnahmen wird die Sebastian-Kneipp-Straße mit einer halbseitigen Sperrung belegt. Für die Bereiche Kurstraße 22 bis zu der Einmündung Turnerstraße und der Verbindungsweg zur Bahnhofstraße/Parkfläche „Haus der Jugend“ ist eine Vollsperrung vorgesehen, wie die Firma Müsse mitteilte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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