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Jörn Heller stellt 111 Orte der Region vor, die man gesehen haben muss
Staunen über fremde Nähe

Der in Siegen lebende Autor Jörn Heller stellt 111 schönste Orte in Siegen-Wittgenstein vor.
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  • Foto: privat
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ciu Siegen. Es sind verwunschene Orte, gut sichtbare und versteckte, durchaus längst bekannte, dann aber auch wieder überraschende Orte, die der Siegener Buchhändler und Autor Jörn Heller aufgestöbert hat. Indem er hingehört und hingesehen hat bei seinem Unterfangen, die „111 Orte in Siegen-Wittgenstein, die man gesehen haben muss“ (Emons) zu finden. In jeder einzelnen Kommune wollte er Sehens- und Bemerkenswertes aufspüren, aber dann doch nicht immer das Offensichtliche. Er habe seine Besuchs- und Besichtigungstipps „übers Unscheinbare aufziehen“ wollen, so Heller im Gespräch mit der Siegener Zeitung. So sei er – natürlich – nicht am Oberen Schloss zu Siegen vorbeigekommen, konzentriere sich aber in seiner Vorstellung auf die Gotische Halle und den Kräutergarten am Rande des Parks.

ciu Siegen. Es sind verwunschene Orte, gut sichtbare und versteckte, durchaus längst bekannte, dann aber auch wieder überraschende Orte, die der Siegener Buchhändler und Autor Jörn Heller aufgestöbert hat. Indem er hingehört und hingesehen hat bei seinem Unterfangen, die „111 Orte in Siegen-Wittgenstein, die man gesehen haben muss“ (Emons) zu finden. In jeder einzelnen Kommune wollte er Sehens- und Bemerkenswertes aufspüren, aber dann doch nicht immer das Offensichtliche. Er habe seine Besuchs- und Besichtigungstipps „übers Unscheinbare aufziehen“ wollen, so Heller im Gespräch mit der Siegener Zeitung. So sei er – natürlich – nicht am Oberen Schloss zu Siegen vorbeigekommen, konzentriere sich aber in seiner Vorstellung auf die Gotische Halle und den Kräutergarten am Rande des Parks. Die Geschichte der Nassau-Oranier habe er „thematisch ein bisschen verteilt“, schließlich sei auch das Untere Schloss mit der Fürstengruft einer „seiner“ Orte.

Bekanntes neu kennenlernen

 Wer Jörn Heller durch Siegerland und Wittgenstein folgt, lernt die Natur- und Kulturlandschaften vielleicht noch einmal neu kennen – und schätzen und möglicherweise auch schützen. Wie das Hochmoor Auf der Struth bei Erndtebrück, das für den Erkunder vielleicht die Entdeckung war. Manche seiner 111 Orte hatte er schon in einer frühen Planungsphase auf dem Zettel, andere taten sich ihm im Gespräch auf. Wie die Begegnung mit dem „Hoscha-Paul“, Krämersch Wirt in Walpersdorf, der nicht nur eine Kneipe, sondern auch einen kleinen Meiler betreibt. Oder Manfred Stangiers Natur-Kunst-Mensch-Ort „NaKuMe“, den er eher zufällig bei Recherchen in Obersdorf auftat. Oder die Graf-Gerlachs-Burg bei Lützel, „einsam, alt und schwer zu finden“, wie es in der Kommentierung heißt.
Finden lassen sich alle 111 Orte – übrigens immer auch mit dem ÖPNV. Und häufig gibt es Querverweise, die auf einer Tour den einen mit dem anderen Ort verbinden. Wer so unterwegs ist, kann sich mit Eis, Kaffee und Kuchen oder Herzhaftem stärken, denn neben Geist und Seele bedient dieser Reiseführer zugleich den Leib – mit Besonderem!
Jörn Hellers Staunen über die fremde Nähe steckt an. Auch weil er Land und Leute so wach und aufrichtig interessiert betrachtet. Dass er gleich mehrfach die Goldeiche von Wemlighausen besucht hat, um sie tatsächlich in einem „goldigen“ Augenblick zu fotografieren, dass er auf der Trupbacher Heide den zauberhaftesten Licht-Moment abgewartet hat, mag zeigen, mit wieviel Leidenschaft und Fleiß er dieses (von ihm angestoßene) Projekt vorangetrieben hat. Wer an jedem Wochenende einen der informativ-unterhaltsam beschriebenen 111 Orte besucht habe, notiert er in seiner Vorrede, wisse in zwei Jahren, „wie toll Siegen-Wittgenstein“ ist. Falls, heißt es weiter, „Sie das nicht eh schon längst wussten“.

Autor:

Claudia Irle-Utsch (Redakteurin) aus Siegen

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