AUF EIN BIER mit...
Steffen Wüst von der Band UnArt

Steffen Wüst ist Frontsänger der Coverband UnArt. Statt vor 4000 spielt er im moment nur vor vier Menschen.
  • Steffen Wüst ist Frontsänger der Coverband UnArt. Statt vor 4000 spielt er im moment nur vor vier Menschen.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Marc Thomas

sabe Siegen. Steffen Wüst ist Frontsänger der (über das Siegerland hinaus bekannten) Coverband UnArt. Eigentlich spielt er, wie beispielsweise auf dem Siegener Stadtfest, vor Tausenden von Menschen und reißt dabei mit seiner lauten Bühnenpräsenz auch den letzten Siegerländer mit. Momentan allerdings singt er im Altenheim oder im eigenen Wohnzimmer.
 
Hast du heute schon gesungen?
Ja, eben erst im Wohnzimmer. Was von Maximo Park. Manchmal setze ich mich auch hin und spiele einfach ein bisschen Gitarre dazu. Das hab‘ ich mir vor ein paar Jahren ganz laienhaft selbst beigebracht. 
 
Sonst spielt ihr vor tausenden Menschen.
Ja, und das fehlt natürlich wahnsinnig. Wir waren ja ständig unterwegs. 
 
Aber die Musik ist trotzdem immer noch fester Bestandteil deines Alltags?
Ich habe mit meiner Oma damals schon performed. Sie an ihrem kleinen Klavier, ich daneben am Singen. Das gehört fest zu mir. Und da ändert auch die momentane Situation nichts dran. Wir haben uns dafür in diesem Jahr an anderen Dingen versucht. Ich hab‘ mir zum Beispiel unseren Gitarrist Finn geschnappt und wir haben vor ganz kleinen Gruppen gespielt, soweit es eben erlaubt war. Einmal auch im Altenheim. Hauptsache singen. UnArt kann auch klein.
 
Früher vor 4000, jetzt vor vier Menschen performen. Ist das ein seltsames Gefühl?
Es ist vor allem ganz anders. Wenn du für zwei Leute an der Feuertonne spielst, das ist ja auch irgendwie sehr intim. Und auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt schnulzig wirkt (lacht) - auch schön. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Und wenn du den Menschen dann während du singst direkt in die Augen schauen kannst und die kommen dann später zu dir und sagen „sowas sind unbezahlbare Momente“, das berührt einen natürlich.
 
Diese sensible Seite sieht man dir manchmal auf so großen Bühnen gar nicht an.
(lacht) Ja, auf der Bühne sind wir alle wahnsinnig. Und darauf freue ich mich, wenn wir alle zusammen wieder wahnsinnig sein können.

Autor:

Sarah Benscheidt (Redakteurin) aus Siegen

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